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NWZonline.de Sport

NORDISCHE SKI-WM: Langlauf-Duo bejubelt Silber

24.02.2007

SAPPORO Der Kombinierer Kircheisen holte Bronze. Springer Takahashi brach sich bei einem Sturz die Schulter.

Von Peter Stracke

und Lars Becker SAPPORO - Silber, Bronze und Blech in 53 Minuten, aber noch kein Gold: Die deutsche Mannschaft wartete auch am zweiten Tag der Nordischen Ski-WM in Sapporo vergeblich auf den ersten Titel. Tobias Angerer und Axel Teichmann wurden im Teamsprint nur Vierte, der nach dem Springen noch führende Kombinierer Björn Kircheisen fiel auf Platz drei zurück. Immerhin dekorierten sich die Langläuferinnen Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Künzel-Nystad mit Silber und nutzten die positive Überraschung zur Attacke in Richtung Bundestrainer.

„Jetzt lassen wir die Sau raus“, meinte Sachenbacher-Stehle, die dann mit Jochen Behle abrechnete: „Es ist unfair, wenn er sagt, dass ich sportlich nicht willig bin – und das noch kurz vor einer WM. Ich hoffe, dass er in Zukunft mit mir und nicht der Presse redet.“ Der Chefcoach hatte die Technik und Einstellung seiner Läuferin kritisiert.

Angerer und Teichmann hatten ihr Rennen bis zum letzten Wechsel kontrolliert. Dann wurde Teichmann am letzten Anstieg von der Konkurrenz eingeklemmt, fiel auf Platz sieben zurück und wurde auf der Zielgeraden noch vom nach innen ziehenden Tschechen Dusan Kozisek behindert. Behle legte sofort Protest ein, den die Jury nach Ansicht der extra beim ZDF beschafften TV-Bilder jedoch abschmetterte. Italien siegte vor Russland, bei den Frauen gewann Finnland.

In der Nordischen Kombination wurde Weltcup-Seriensieger Hannu Manninen endlich seiner permanenten Favoritenrolle gerecht und schlug den Norweger Magnus Moan knapp. Die Goldjagd Björn Kircheisens endete nur mit Bronze. 900 Meter vor dem Ziel im Sapporo Dome waren die 49 Sekunden Vorsprung auf Manninen aufgebraucht. Ackermann wurde Achter. „Im Endeffekt bin ich über die Medaille glücklich“, meinte Kircheisen. Die rechte Freude war ihm nicht anzusehen.

Tragischer Höhepunkt an der erneut windumtosten Okurayama-Schanze war der grauenhafte Sturz des japanischen Weltklasse-Kombinierers Daito Takahashi. Nach dem Absprung wurde er von einer Windböe erfasst, überschlug sich und landete bei 55 Metern mit der Schulter zuerst auf den Hang. Im Krankenhaus wurde der Bruch der linken Schulter traurige Gewissheit.

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