von werner scheffer
Frage:
Herr Kwasny, Ihre Mannschaft hat 0:4 gegen Tabellenführer RW Hürriyet verloren. Was sagen Sie zu der Begegnung?Kwasny:
Das war ein Spiel „Not gegen Elend“. Wir konnten heute nicht mehr zeigen, und von RWH habe ich eigentlich spielerisch mehr erwartet.Frage:
Wie erklären Sie sich das Spielergebnis?Kwasny:
Wir mussten wieder einmal unsere Abwehr umstellen, da Christian Hoffrogge wegen Krankheit nicht zum Einsatz kam. Jörn Liebig stand erstmals nach Verletzung wieder von Beginn an im Kader. Das Zusammenspiel klappte nicht, wie wir es uns gewünscht haben. Auch in der Offensive mussten wir umstellen, da Simon Scheller und Dierk Orth fehlten.Frage:
Was war für Sie die spielentscheidende Szene?Kwasny:
Uns hat das frühe Gegentor in der zweiten Minute sichtlich geschockt und völlig aus dem Konzept gebracht. Wir wollten möglichst lange ohne Gegentor bleiben.Frage:
Schiedsrichter Hendrik Huscher kam eine Stunde ohne Verwarnungen aus. Dann zeigte er sieben Mal Gelb und schickte zwei Spieler vorzeitig zum Duschen. Musste das sein?Kwasny:
Meine Spieler haben die Provokationen vom Gast angenommen. Die beiden Platzverweise waren aus meiner Sicht allerdings zu hart.Frage:
Der TVD befindet sich nach der dritten Niederlage in Serie auf dem letzten Platz der Liga. Wie wollen Sie aus dem Abstiegssumpf herauskommen?Kwasny:
Gegen eine Truppe wie RWH muss man nicht unbedingt punkten. Für uns sind die kommenden Spiele gegen TuS Heidkrug II, VfL Stenum II und TSV Großenkneten von großer Bedeutung. Wenn sich unser Lazarett bis dahin gelichtet hat, sehe ich für uns sehr gute Möglichkeiten, wieder zu Erfolgen zu kommen.Mit 0:4 unterlagen die Kreisligakicker vom TV Dötlingen gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Hürriyet. TV-Trainer Dirk Kwasny (Bild) vermisste das Zusammenspiel seiner Elf, wie er in einem Gespräch offenbarte.
