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Neuer Trainer bei Germania Leer Christian Rosendahl folgt auf Michael Zuidema

Leer - „Es kann sein, dass sich schneller als erwartet Möglichkeiten ergeben“, sagte Christian Rosendahl bei seiner Abschiedsankündigung als Trainer beim SV Warsingsfehn im Februar. Und er sollte Recht behalten: Er wird den Trainerposten beim Landesligisten Germania Leer übernehmen.

Der Inhaber der Elite-Jugend-Lizenz hatte eigentlich ins Auge gefasst, eine Pause einzulegen, aber schon bei seinem Abgang aus Warsingsfehn angedeutet, dass es im Trainergeschäft sehr schnelllebig zugeht. Diese Schnelllebigkeit hat ihn nun auf den Trainerstuhl bei Germania Leer und damit zur Nachfolge von Michael Zuidema gebracht. „Wir hatten nach dem überraschenden Rückzug von Michael Zuidema viele Anfragen und Bewerber“ erläuterte Ferhat Özdemir, 2. Vorsitzender des Vereins, die Situation nach der Demission des Trainers. „Wir haben dann mit Christian gesprochen und schnell gemerkt, dass wir uns gut verstehen.“ Ähnlich äußerte sich auch Rosendahl, der sich freut, bei einem ambitionierten Verein als Trainer zu arbeiten. „Für mich stand schnell fest, dass ich das Angebot annehme.“ Außerdem ist Germania für ihn kein unbekannter Verein: „Für mich ist es ja auch eine Rückkehr, denn ich habe in der A-Jugend für Germania gespielt.“

Dirks bleibt im Trainergespann

Christian Rosendahl wird das Team zusammen mit dem bisherigen Co-Trainer Thorben Dirks als Gespann trainieren. Der 27-jährige Dirks wird in der Anfangszeit eine der wichtigsten Bezugspersonen für Rosendahl sein, der nach eigener Auskunft das Team noch nicht kennt. „Das ist aber kein Nachteil, denn so kann ich mir quasi von Extern ein erstes Bild machen.“ Für Dirks stand früh fest, dass er weiter an der Linie arbeiten will. „Christian und ich hatten gleich ein positives Gefühl. Ich will weiter lernen, das Führen einer Mannschaft lernen. Das kann ich unter so einem erfahrenen Trainer. Unser Ziel wird es sein, Spieler aus der Jugend hochzuziehen und ins Team zu integrieren.“

Rosendahl war in den letzten acht Spielzeiten beim SV Warsingsfehn an der Linie tätig, er führte das Team aus der Ostfrieslandklasse B in die A-Klasse und etablierte die Mannschaft im gesicherten Mittelfeld. Auf die Ziele mit Germania angesprochen erklären alle drei, dass es keine feste Vorgabe für ein Ziel gibt. Ebenso gibt es keine feste Vertragsdauer. „Wir werden von Saison zu Saison schauen, wie es sich entwickelt“, so Özdemir.

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