LEER/OLDENBURG - Auch die SeniorenKlassen waren am Start. Dort räumte erneut der VfL Oldenburg ab.

Von Jörg Reckemeier

LEER/OLDENBURG - Crossläufe aller Kategorien werden von den Beteiligten meistens sehr unterschiedlich beurteilt. Für die einen ist die angebotene Laufstrecke „zu leicht“, für andere „zu schwer“ oder „zu einfallslos“. Nur von Läufern, die Podestplätze erreicht haben, wird das Geläuf in der Regel als „in Ordnung“ befunden.

Eine eher seltene Einigkeit herrschte allerdings bei allen, die bei den Weser-Ems-Meisterschaften im Crosslauf in Leer auf die Piste geschickt wurden: Die Ablehnung war hier einhellig. Der Ausrichter hatte auf einem matschigen Wiesengelände einfach eine 1200-m-Runde abgesteckt, die wohl anspruchsvoll sein sollte, ein einigermaßen koordiniertes Fortkommen aber kaum zuließ. Um unbeschadet ins Ziel zu kommen, nahm da mancher, verständlicherweise, lieber freiwillig einen Geschwindigkeitsverlust in Kauf.

Noch genug Geschwindigkeit drauf hatten die Langstreckler des DSC Oldenburg, um die Mannschaftswertung im Langstreckenwettbewerb über 9600 m der Männer zu gewinnen. Jörn Schmidt (Zweiter), Norman Ihle (Vierter) und Henrik Endl (Fünfter) sorgten für den Teamerfolg. Ebenfalls in der Mannschaftswertung erfolgreich waren die DSC-Mittelstreckler Carsten Grave, Daniel Domeracki und Tilo Saurin im Männerwettbewerb über 3690 m.

Kathrin Hoffmann (DSC) gewann den Titel im Langstreckenrennen der Frauen über 9600 m. Sara Wollstein wurde über die Frauendistanz von 3690 m ebenso Vizemeisterin wie Inga Leffers (DSC) über die gleiche Strecke der weiblichen Jugend A.

Die Läufer des VfL Oldenburg waren wieder in den Seniorenklassen erfolgreich: Dietmar Lambertus lief als Vierter der Klasse M 40 durchs Ziel, Wilhelm Sprick wurde Zweiter (M 60). Horst Frense gewann den Titel der Klasse M 65, Bernhard Sager wurde Dritter in der gleichen Altersgruppe. Zudem gewann der VfL den Mannschaftstitel der Klassen M 60/65.