Friedrichsfehn - Beim fünften Lauf- und Sprungtag des SV Friedrichsfehn zeigten die Leichtathleten des gastgebenden SVF gute Leistungen. Vor allem einige „Comebacker“ überzeugten.

Corinna Sandfort, die mit einer komplizierten Fußverletzung eineinhalb Jahre pausieren musste, startete beim 100-Meter-Hürdensprint. Auch wenn ihr noch etwas die Körner fehlten, hakte sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Seniorenmeisterschaften Mitte Juni locker ab. Nebenbei erreichte sie zwei weitere Normen im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung.

Nach dem Bruch ihres Sprunggelenks musste Berit Decker (WU20) mehr als ein halbes Jahr pausieren. Auch wenn sie die Fünf-Meter-Marke beim Weitsprung noch nicht knacken konnte, so freute sie sich darüber, dass der Fuß schmerzfrei blieb und sie eine gute Serie mit sechs gültigen Sprüngen zeigte. Der weiteste Versuch wurde mit 4,89 Metern gemessen. Erste Gehversuche auf der Sprintstrecke machte auch Rieke Voß nach ihrer Mutterzeit und zeigte sich nicht unzufrieden.

Den Sieg beim Weitsprung schnappte sich Lieske Meiners mit 5,48 Metern. Rebecca von Bose steigerte ihre Saisonbestleistung auf 5,12 Meter. Lars Helbig war der einzige SVF-Starter bei den Männern. Mit seinen Ergebnissen von 12,21 Sekunden im 100-Meter-Sprint und 5,59 Meter im Weitsprung zeigte er sich zufrieden. Nach vier Jahren Wettkampfpause freute sich Mattea Sabrowski (WU18) beim 100-Meter-Sprint und Weitsprung über Bestleistungen.

Bei den Nachwuchssportlern überzeugte Johanna Röben (W13) mit neuen Bestleistungen beim 60-Meter-Hürdensprint, Weitsprung und Diskuswurf. In den gleichen Disziplinen verbesserte Svenja Hayen ihre Rekorde und landete damit auf Platz zwei. Moritz Genz (M12) und Peer Rosendahl (M14) hatten Probleme beim Weitsprung und verschenkten mit dem falschen Absprung einige Zentimeter. Genz belegte mit 3,8 Metern Platz zwei, Rosendahl wurde mit 3,32 Metern Dritter. Zudem gewann Genz den 60-Meter-Hürdensprint.