Garrel/Hannover - Imke Herrmann vom BV Garrel ist neue Niedersächsische Hallenmeisterin der Altersklasse W-15 über 3000 Meter. Im Finale untermauerte sie ihre Favoritinnenrolle und kam nach 11:08,25 Minuten ins Ziel. Es war ein taktisches Rennen über 15 Runden.
Turbo gezündet
Imke Herrmann überließ dabei Rebecca Pedall vom SC Melle die Führung. Doch 400 Meter vor dem Ziel zündete Imke Herrmann ihren Turbo und verwies Pedall (Rang zwei, 11:25,40 Minuten) und Sophie Suermann (Rang drei, 11:25,41 Minuten, LG Papenburg/Aschendorf) auf die hinteren Plätze. Imke Herrmann war sichtlich begeistert über ihren ersten Landesmeister-Titel.
Im 3000-Meter-Finale startete mit Lotta Kramer eine weitere Athletin vom BV Garrel. Sie bewies das Herz einer Kämpferin und errang Platz fünf in einer guten Zeit von 12:34,48 Minuten. Kramer kam mit viel Selbstvertrauen nach Hannover. Schließlich hatte sie zuvor die Schülerwertung über fünf Kilometer bei der Sandkruger Schleife gewonnen. Bereits am ersten Wettkampf-Tag standen für Lotta Kramer, Mona Mammen und Imke Herrmann die 800-m-Zeitläufe der W-15 auf dem Programm. Kramer erreichte im ersten Zeitlauf den sechsten Platz in einer Zeit von 2:45,78 Minuten. Im zweiten Zeitlauf kam Imke Herrmann in 2,33,82 Minuten auf den vierten Platz. Knapp dahinter reihte sich Mammen (2:36,93 Minuten) ein.
BVG in vielen Disziplinen
Der BVG war auch in anderen Wettbewerben mit Starterinnen vertreten. Im Stabhochsprung der W-14 übersprang Rieke Moorkamp die Marke von 2,20 Meter. Johanna Einhaus ging in der Altersklasse der W-15 im Hochsprung an den Start. Sie schaffte eine neue persönliche Besthöhe von 1,57 Meter. Fast wäre sogar noch mehr drin gewesen. Aber die 1,60-Meter-Marke riss sie knapp. Im ersten Versuch hatte sie die Höhe deutlich passiert, aber die Latte fiel herunter.
Damit schrammte sie haarscharf am Vizemeisterinnen-Titel vorbei. In der Endabrechnung belegte sie den fünften Platz. Den Abschluss des Garreler Gastspiels an der Leine machte Justus Herrmann beim Finale über 3000 Meter der M-14. Der Zwölfjährige wurde Schnellster der M-13 in einer persönlichen Bestzeit von 10:55,77 Minuten. In der Endabrechnung des M-14-Finallaufes kam Herrmann auf Rang acht.
