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Top-Mittelstreckler Carsten Schlangen wäre gerne bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften am 5. März in Löningen gestartet. Stattdessen läuft der gebürtige Meppener bei den Hallen-Europameisterschaften in Paris.
FRAGE:
Herr Schlangen, wenn am 5. März vor der Haustür ihrer emsländischen Heimat in Löningen die Deutschen Crosslaufmeisterschaften steigen, gehen zeitgleich in Paris auch die Hallen-Europameisterschaften über die Bühne. Wie finden Sie das?
SCHLANGEN
: Sehr bedauerlich. Solche Terminkollisionen sind für uns Athleten einfach nur blöd.
FRAGE:
Sie haben für Ihren Club LG Nord Berlin frühzeitig für die ,Deutschen in Löningen gemeldet. Darf der Veranstalter damit rechnen, dass Sie Ihren vor Jahresfrist in Stockach errungenen Titel über die Mittelstrecke verteidigen?
SCHLANGEN
: Ich weiß, dass sich das normalerweise gehört. Und ich wäre als Meppener auch echt gerne in der Nähe meiner emsländischen Heimat, der ich nach wie vor sehr verbunden bin, an den Start gegangen. Aber ich habe – und das war für mich selbst ein wenig überraschend – vor wenigen Tagen in Stuttgart ohne spezielle Vorbereitung die Qualifikation über 1500 Meter für die Hallen-Europameisterschaft in Paris geschafft. Daher werde ich schweren Herzens nach Paris reisen. Die Wertigkeit einer Europameisterschaft ist einfach höher.
FRAGE:
Mit welchen Ambitionen reisen Sie an die Seine?
SCHLANGEN
: Auf jeden Fall möchte ich in den Endlauf kommen. Das wird schon schwierig genug. Wenn es klappt, heißt das Motto: abwarten und gucken, was geht.
FRAGE:
Auch wenn Sie fehlen, ist der Mittelstreckenlauf in Löningen noch immer stark besetzt. Wer wird sich den Titel holen?
SCHLANGEN
: Das ist schwer zu sagen. Es gibt mehrere Favoriten. Am ehestens traue ich Florian Orth aus Regensburg den Sieg zu.