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NWZonline.de Sport

BVB liefert auch ohne Reus ab

21.01.2019

Leipzig Auf die Frage nach den verschärften Attacken des FC Bayern huschte Michael Zorc ein süffisantes Grinsen durchs Gesicht. „Wir fangen da nicht an zu zittern“, betonte der Sportdirektor von Borussia Dortmund: „Wir orientieren uns nicht permanent an Bayern, wir definieren uns nicht darüber.“ Die Taktik der Münchner mit Sieg und Kampfansage zeigte zum Rückrunden-Start der Fußball-Bundesliga beim BVB keine Wirkung.

Der Sechs-Punkte-Vorsprung der Westfalen auf den Rekordmeister bleibt bestehen. „Wenn sie so weitermachen, glaube ich schon, dass sie schwer aufzuhalten sind“, attestierte RB Leipzigs Kapitän Kevin Kampl nach der 0:1-Niederlage gegen den Tabellenführer.

Vorher hatte kein Bundesligist in dieser Saison in Leipzig gewonnen. Der BVB habe „eine brutale Qualität“, meinte der frühere Dortmunder Kampl. Selbst den Ausfall des verletzten Marco Reus, der alle 17 Hinrundenspiele von Beginn an bestritten und dabei elf Tore erzielt hatte, kompensierte die Mannschaft von Lucien Favre. „Es ist gut für uns, zu sehen, dass es ohne Marco geht“, sagte der überragende Torwart Roman Bürki.

Den Reus-Rückschlag hatten die Dortmunder schon am Freitag im Training hinnehmen müssen. Der Angreifer sah mit einer leichten Bänderdehnung zu, wie seine Mannschaftskollegen die Leipziger vor allem in den ersten 20 bis 25 Minuten völlig im Griff hatten und hochverdient durch das Tor von Axel Witsel (19. Minute) in Führung gingen. Auch die stark dezimierte Abwehr, in der gleich vier Innenverteidiger fehlten, ließ zunächst kaum etwas zu. Julian Weigl überzeugte wieder als Aushilfsmanndecker.

„In zwei, drei Situationen war es am Limit“, kommentierte Favre jene Szenen, in denen die Leipziger dem Ausgleich nahe waren. „Wenn mir jemand gesagt hätte, dass wir so viele Torchancen kriegen, hätte ich es nicht geglaubt“, meinte RB-Coach Ralf Rangnick. „Brandgefährlich“ sei es gewesen, konstatierte Favre noch einmal.

Nach Angaben von Zorc wird Kapitän Reus maximal zwei Wochen fehlen. Dass es für Verteidiger Ömer Toprak bis zum Heimspiel am kommenden Samstag gegen Hannover 96 reicht, ist fraglich. „Es wird schwer, ich kann es nicht sagen“, meinte Favre.

Überragender Akteur auf dem Feld war BVB-Mittelfeldstratege Witsel. Der Belgier übernahm die Führungsrolle und glänzte sowohl als Abräumer als auch als Spielmacher. Beeindruckend sein Treffer: Nach einer Ecke donnerte der 30-Jährige den Ball per Drop-Kick unter die Querlatte. „Ein schönes und wichtiges Tor. Ich freue mich sehr, dass wir so in die Rückrunde gestartet sind“, sagte Witsel.

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