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NWZonline.de Sport

Privat-Duell der besten Angreifer

14.09.2019

Leipzig In der Torjägerliste jagt Timo Werner Bayern-Star Robert Lewandowski erbittert, doch vor dem Privat-Duell mit dem Polen übt sich RB Leipzigs Stürmer in Demut. „Ich bin noch nicht Weltklasse, nein. Selbst bei Spielern wie Lewandowski wird das ja teilweise noch diskutiert – für mich ist er das definitiv. Und ich arbeite daran, irgendwann auch auf dieses Level zu kommen“, sagte der 23-Jährige, bevor der Tabellenführer an diesem Samstag (18.30 Uhr) den Rekordmeister zum Bundesliga-Spitzenspiel empfängt.

„Vorbild“ Lewandowski

Werner fünf, Lewandowski sechs: Die Torbilanz der beiden besten Angreifer der Liga aus den ersten drei Spielen ist überwältigend. Sie trafen bisher in jeder Partie, jedem gelang schon ein Dreierpack. Man könnte also meinen, Werner könnte in dieser Saison zum notorischen Goalgetter der Bayern aufschließen, vor allem weil er nach seiner Vertragsverlängerung endlich den Kopf frei hat. Werner will jedoch weiter an sich arbeiten und nimmt sich dabei ein Beispiel an Lewandowski, seinem womöglich größten Rivalen um die Torjägerkanone.

„Wenn ich über Robert Lewandowski nachdenke, gibt es einiges, was ich mir von ihm abschauen kann“, so Werner: „Er ist ein super Stürmer, er ist nicht nur aus dem Spiel, sondern auch bei Standards stark: Wie souverän er die Elfmeter schießt, fällt oftmals gar nicht auf. Zudem kann er mittlerweile Freistöße schießen, genauso wie Paco Alcacer (Stürmer von Borussia Dortmund/d. Red.). Das haben die beiden mir definitiv voraus.“

Dass Werner den Bayern an diesem Samstag also einen Freistoß reinzwirbelt, darf nicht erwartet werden. Trotzdem hat sich der Schwabe einiges vorgenommen, schließlich war er bei beiden EM-Qualifikationsspielen gegen die Niederlande und in Nordirland noch leer ausgegangen. „Ich habe mir eine Tor-Pause bei den Länderspielen genommen, jetzt kann ich ruhig wieder treffen“, sagte Werner.

Darauf hofft auch Trainer Julian Nagelsmann. Der 32-Jährige traut seinem Schützling viel zu. „Er ist in der Lage, Bayern München sehr, sehr wehzutun“, sagte Nagelsmann. Werner habe einen „sehr befreiten“ Eindruck gemacht und werde ein „wichtiger Faktor“.

Das gilt auch für Lewandowski, der mit Polen nach einem 0:2 gegen Slowenien und einem 0:0 in Österreich in der EM-Qualifikation ähnlich großen Torhunger haben dürfte. „Tore zu schießen, ist einfach das Beste, was es gibt. Ich werde in den nächsten Wochen sogar noch besser spielen“, kündigte der 31-Jährige vollmundig an.

Bundesliga-Torrekord

Bei solch großen Worten liegt die Frage nach dem Bundesliga-Torrekord von Gerd Müller nahe, der 40-mal in der Saison 1971/1972 getroffen hatte. Darüber will Lewandowski – trotz seines Traumstarts – noch nicht nachdenken: „Das ist noch zu früh, um mir das vorzustellen. Ich habe jetzt erst sechs Tore geschossen, das ist noch viel zu wenig. Ich kann am dritten Spieltag auch noch nicht darüber sprechen, ob ich Torschützenkönig werde.“

Lewandowski könnte die Kanone zum dritten Mal in Folge erringen, doch vielleicht wird es am Ende ja auch Werner, der sein „Vorbild“ übertrumpft. An diesem Samstag steigt der erste Showdown.

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