Lemwerder - Die Zweitliga-Faustballerinnen des Lemwerder TV haben am Wochenende zwei Niederlagen kassiert. Die Mannschaft der Trainer Patrick Bartelt/Arthur Dick verlor in Wardenburg gegen Tabellenführer TV Voerde mit 0:3 und Gastgeber Wardenburger TV mit 2:3. Gegen beide Mannschaften hatte das Team aus der Wesermarsch in der Hinrunde noch gewonnen. Mit 8:12 Punkten belegen die Lemwerderanerinnen weiterhin Platz fünf. Der Vorsprung auf den Tabellenachten und Vorletzten Düsseldorf beträgt aber nur zwei Punkte.
Coach Bartelt war nach den Partien sehr enttäuscht. Vielleicht habe das Training gefehlt, weil man keine Halle zur Verfügung hatte, „aber vielleicht war es auch einfach nicht unser Tag“, mutmaßte Bartelt. Fest stehe: „Zu Beginn des nächsten Jahres werden wir einiges aufholen müssen.“
Der nächste Spieltag ist ein Heimspieltag. Am Sonntag, 19. Januar, 11 Uhr, erwarten die Lemwerderanerinnen den TSV Hagenah und den SV Düdenbüttel.
Wardenburger TV - Lemwerder TV 3:2 (11:6, 9:11, 11:6, 3:11, 11:6). Wieder einmal hatte Lemwerder mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Die Folge: Wardenburg sicherte sich Satz eins. Doch die Gäste nahmen im zweiten Satz den Kampf an, spielten im Angriff variabler und glichen nach Sätzen aus. Doch dann verfiel Lemwerder in alte Strickmuster. Seine Mannschaft habe die Köpfe hängen lassen, bemängelte Coach Bartelt. Außerdem habe der Schlendrian Einzug gehalten. Und weil die Gäste auch an die kurzen Bälle der Wardenburgerinnen nicht herankamen, ging Wardenburg wieder in Führung. Im vierten Satz zeigte sich Lemwerder wieder von seiner Schokoladenseite. „Die Mädels haben gekämpft“, sagte Bartelt. Zudem attackierten die Gäste Wardenburgs Schlagfrau. Diese Taktik ging auf. Lemwerder profitierte von Wardenburger Fehlern und erzwang den fünften Satz. Und der war bis zum 6:6 ausgeglichen. „Aber danach war wieder der Wurm drin“, sagte Bartelt. Die Gäste leisteten sich in der entscheidenden Phase unnötige Fehler und gaben die Partie ab.
Lemwerder TV - TV Voerde 0:3 (0:11, 7:11, 5:11). Voerde erteilte Lemwerder im ersten Satz die Höchststrafe. Schon Mitte des ersten Satzes habe sein Team aufgegeben, sagte Bartelt. Eigenfehler und die fehlende Absprache hätten das Spiel seiner Mannschaft geprägt, meinte er.
Im zweiten Satz berappelten sich die Lemwerderanerinnen zumindest ein bisschen. Sie reduzierten die Zahl der Fehler, hatten aber immer noch große Probleme mit der Kommunikation. Der dritte Satz verlief ähnlich. „Die Voerderinnen haben es uns mit den Kurzen sehr schwer gemacht“, sagte Bartelt.
LTV : Stephanie Suhren, Darja Seemann, Janika Seemann, Anika Langpaap, Ann Cathrin Preuss, Ina Erstling
