Lemwerder - Der Auftrag klingt simpel, aber die Mission ist schwierig: Die Faustballerinnen des Lemwerder TV müssen am Wochenende zwei Siege einfahren, wenn sie auch noch im Jahr 2019 gute Karten im Titelrennen der 2. Bundesliga Nord haben wollen. In Wardenburg spielen sie von 11 Uhr an gegen die Reserve des TV Brettorf. In der dritten Partie des Spieltags geht’s gegen Bayer 04 Leverkusen.

Die Ausgangslage: Lemwerder ist mit 12:4 Punkten Tabellendritter und liegt hinter den punktgleichen Teams aus Ohligs und Wardenburg (jeweils 14:2 Punkte).

Die Lemwerderanerinnen reisen am Sonntag ersatzgeschwächt an. Andrea Besser, Marie Seemann und Kira Hoffmann fallen aus. Doch die Verantwortlichen des Teams haben reagiert. „Wir konnten die ehemalige Bundesliga-Spielerin Nicole Zabka reaktivieren“, sagt Patrick Bartelt, der zusammen mit Arthur Dick und Sandra Weigt das Trainertrio des Teams bildet. Die erfahrene Spielerinn soll die Mannschaft entlasten und sie vor allem im Angriff unterstützen. „Wichtig ist für uns, in Wardenburg nicht nur mit fünf Frauen aufzuschlagen“, sagt Bartelt.

Zunächst geht’s gegen Brettorf. „Wir müssen aufpassen“, sagt Bartelt. Der Gegner habe den Start zwar in den Sand gesetzt, könnte den LTV aber mit taktischem Geschick ärgern. Im ersten Duell siegte Lemwerder mit 3:0.

Leverkusen liegt direkt hinter Lemwerder. Das Hinspiel gewann der LTV 3:1. „Die Mädels müssen sich an die Taktik aus dem Hinspiel erinnern und diese erneut umsetzen“, sagt Bartelt.

Ein Sieg sei zwar machbar, aber Bartelt betont, dass die Ausfälle die Ausgangslage im Vergleich zum Hinspiel erschweren. Zudem hänge viel von der Tagesform ab.

„Aber wir wollen natürlich weiterhin oben mitspielen“, sagt Bartelt. Das Team wolle bis zum Schluss um einen Platz in der Aufstiegsrunde kämpfen.