Lemwerder - Der Druck wird größer. Und die Kluft zwischen dem zweiten und dem dritten Drittel der Fußball-Landesliga Bremen auch. Vor dem Heimspiel gegen den SV Grohn am Sonntag (14 Uhr) führt der SV Lemwerder das untere Drittel mit zwölf Punkten als Tabellenelfter an. Die Gäste sind Drittletzter. Sie könnten den SVL mit einem Sieg überholen.
Gegner schlagbar
Und das wollen die Lemwerderaner verhindern. „Klar, wir müssen punkten – aber der Gegner auch“, sagt Stamer. Grohn sei schlagbar, meint er und hofft, dass die Derby-Atmosphäre sein Team beflügeln wird. „Wir müssen den Hintern hochkriegen, mit der richtigen Einstellung rausgehen und das Spiel zusammen rocken“, sagt Stamer. Zuversichtlich stimmt ihn zudem die Tatsache, dass unter anderem Tobias Lange und Sean-Yannick Windhorst ins Team zurückkehren. „Wir werden mehr Alternativen haben“, meint Stamer.
Gleichwohl stellt er klar, dass seine Mannschaft die Fehler der vergangenen Wochen abstellen müsse.
Naive Spielweise
Gegen OT habe sie sich in der Anfangsphase naiv verhalten. Schon nach 27 Minuten lag sie mit 0:3 hinten. „Wir hätten aber auch mit 0:4 oder 0:5 zurückliegen können“, sagt Stamer. „Wir müssen so clever sein, zunächst mal zu schauen, wie der Gegner überhaupt spielt“, sagt Stamer, meint aber auch, dass seine Elf in den vergangenen Wochen das Spielglück ein wenig verloren habe. „Wir müssen es aber auch mal erzwingen“, sagt der Trainer.
