Leverkusen/Lemwerder - Versöhnliches Ende: Die Faustballerinnen des Lemwerder TV haben die Wintersaison 2013/2014 der 2. Bundesliga Nord mit zwei verdienten Siegen abgeschlossen. Am Sonntagmittag gewannen sie in Leverkusen gegen den sieglosen TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:0 und gegen den Leichlinger TV mit 3:1. Zuvor hatte die Mannschaft der Trainer Patrick Bartelt/Arthur Dick drei Spiele in Folge verloren. Die Lemwerderanerinnen beenden die Spielzeit mit 14:18 Punkten auf Platz fünf.
TSV Bayer 04 Leverkusen - Lemwerder TV 0:3 (6:11, 5:11, 8:11). Lemwerder begann mit Stephanie Suhren und Anika Langpaap im Angriff. Darja Seemann übernahm das Zuspiel, während Ann Cathrin Preuss und Janika Seemann für die Abwehr zuständig waren.
Und zunächst lief es wie am Schnürchen, weil die Gäste konzentriert spielten und sich gegenseitig anfeuerten. Annahme und Zuspiel waren tadellos. Nur offensiv hatten die Lemwerderanerinnen Probleme. Die Chancenverwertung war mangelhaft. So habe seine Mannschaft in den ersten beiden Sätzen auch ein wenig Glück benötigt, sagte Bartelt.
Im dritten Satz lagen die Gäste zunächst sogar zurück, doch sie legten die Verunsicherung bald ab, dafür kämpferisch eine Schippe drauf und sicherten sich den Durchgang mit 11:8.
Lemwerder TV - Leichlinger TV 3:1 (11:9, 6:11, 11:9, 11:7). Bartelt nahm im Vergleich zum ersten Spiel eine Änderung vor: Ina Erstling ersetzte Ann Cathrin Preuss. Die Partie war geprägt von vielen kurzen Bällen. „Aber wir haben fast alle entschärfen können“, sagte Bartelt, dessen Team damit die Grundlage für einen vernünftigen Spielaufbau geschaffen hatte.
Gleichwohl hatte Lemwerder – wie schon im ersten Spiel – Probleme im Angriff. „Wir hätten schon ein wenig mehr aus den Angaben und den Rückschlägen machen können“, sagte Bartelt.
Vielmehr störte ihn die Tatsache, dass seine Mannschaft im zweiten Satz die Konzentration verlor. Allerdings hielt er sich mit seiner Kritik zurück, musste seine Mannschaft doch zwei Spiele hintereinander Gas geben.
Bartelt reagierte und wechselte Ann Cathrin Preuss ein. Sie sorgte für Stabilität. „Die Mädels haben sich wieder gefangen und eine geschlossene und konzentrierte Mannschaftsleistung gezeigt“, freute sich Bartelt.
Und die war auch nötig. Schließlich sahen die Zuschauer in den Sätzen drei und vier spannende und lange Spielzüge. „Wir haben die Bälle gut angenommen und auch viele schöne Bälle geschlagen“, sagte Bartelt.
