LEMWERDER - Wenn es nach den Kindern gegangen wäre, dann hätten die auch im strömenden Regen weiter gespielt. „Ich habe 18:1 gegen Philine gewonnen“, freute sich Lisa noch ganz stolz. Einige Schulkinder waren aber bereits komplett durchgeweicht, und so musste das Low-T-Ball-Turnier aller 4. Lemwerderaner Grundschulklassen am Mittwoch um 10.15 Uhr zum ersten Mal wegen nicht aufhörender Regengüsse vorzeitig beendet werden.
Auch die für die Schülerinnen und Schüler organisierte Hüpfburg verwandelte sich innerhalb von Minuten zu einer gefährlich-glatten Rutschbahn, so dass die Luft schneller wieder rausgelassen wurde, als dass sie drinnen war. Dabei machten in diesem Jahr so viele Kinder bei dem Turnier mit wie je zuvor: 96 Schülerinnen und Schüler versuchten seit 8.30 Uhr auf insgesamt zwölf Spielfeldern den fußballgroßen Softball unterhalb des Holzhindernisses zehn Minuten lang – beziehungsweise wegen des Regens nur sechs Minuten lang - hin- und herzuschlagen und dabei zu punkten.
Bei Low-T-Ball handelt es sich um eine Erfindung des Niedersächsischen Tennisverbandes und stellt eine Vorstufe zum leichteren Erlernen der Aushol- und Schlagtechniken beim Tennis dar. In der Vorrunde sollte gruppenweise jeder gegen jeden antreten. Die Sieger daraus hätten sich in der Zwischenrunde per K.O.-System behaupten sollen. Die Finalrunde wäre wieder jeder gegen jeden ausgekämpft worden.
Leider ist es aufgrund des Abbruchs gar nicht so weit gekommen und anstatt eines heiß begehrten Pokals für die Sieger wurden kleine süße Tüten als Trostpflaster für alle Schüler verteilt. „Bisher hatten wir mit dem Wetter immer Glück“, bedauerte Georg Bathke, Tennisspartenleiter des LTV. Im nächsten Jahr will man dann bei schlechtem Wetter – falls möglich – auf die Ernst-Rodiek-Halle ausweichen.
