Lemwerder - Langsam wird es unheimlich: Die Faustballerinnen des Lemwerder TV haben am Wochenende ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Sie besiegten in Solingen den Tabellendritten TSV Essel mit 3:0 und bezwangen den Ohligser TV mit 3:1. Das Team der Trainer Patrick Bartelt und Arthur Dick belegt nach drei Spieltagen mit 12:0 Punkten Platz zwei der 2. Bundesliga Nord. Tabellenführer Bardowick hat das um einen Satz bessere Satzverhältnis.

Lemwerders Spielerin Stephanie Suhren verteilte nach den Partien ein dickes Lob an Coach Arthur Dick und Betreuerin Sandra Weight, die für Bartelt mitgefahren war. Sie hätten das Team motiviert und viele wertvolle Hilfestellungen gegeben.

TSV Essel - Lemwerder TV 0:3 (10:12, 8:11, 2:11). Lemwerder tat sich zu Beginn schwer. Zwischenzeitlich führte Essel mit 9:7. Doch dann wendete sich das Blatt. Hoch motiviert und konzentriert drehten die Lemwerderanerinnen den Satz in der Verlängerung zu ihren Gunsten.

Im zweiten Durchgang zeigte der LTV eine geschlossene Mannschaftsleistung, obwohl die Vorlagen zunächst alles andere als optimal waren. „Wir waren sicher in den Annahmen und haben einen großen Siegeswillen gezeigt“, sagte Stephanie Suhren.

Im dritten Satz lief es wie am Schnürchen. Die Vorlagen waren erstklassig. Der Rückschlag konnte mühelos punkten. Zudem stimmte die Kommunikation.

Ohligser TV - Lemwerder TV 1:3 (5:11, 11:4, 9:11, 6:11). Im ersten Satz knüpften die Lemwerderanerinnen nahtlos an die gute Leistung des dritten Satzes im Spiel gegen Essel an. „Es stimmte einfach alles“, sagte Stephanie Suhren.

Doch im zweiten Durchgang schlichen sich Fehler in Lemwerders Spiel ein. Ohligsen überzeugte mit starken Angaben und zog davon. Die Lemwerderanerinnen erkannten schnell, dass im zweiten Satz nicht viel zu holen war und schonten sich für den dritten Satz. Anschließend agierten sie wesentlich konzentrierter. Und siehe da: Der Spielaufbau funktionierte wieder. Lemwerder nahm bei den Angaben die starke Ohligser Schlagfrau heraus. Zudem zeigte der LTV Kampfgeist und eine beeindruckende Körpersprache. Die Annahmen stimmten, der Rückschlag punktete dank der guten Vorlagen, und die Lemwerderanerinnen redeten viel miteinander. „In den entscheidenden Phasen haben wir die Konzentration behalten und Teamgeist bewiesen“, sagte Stephanie Suhren.

LTV: Anika Langpaap, Stephanie Suhren, Darja Seemann, Janika Seemann, Vivien Bluhm, Saskia Gelhaus.