Cloppenburg/Vechta - Rund 150 der besten Nachwuchsreiter des Reiterverbandes Oldenburg werden an diesem Sonnabend und Sonntag zum Finale des elften Oldenburger Jugendchampionats in das Pferdesportzentrum Vechta des Pferdezuchtverbandes Oldenburg kommen. Insgesamt bewarben sich über die Qualifikationsturniere rund 350 Nachwuchsreiter um einen Startplatz im Finale.
Zu den glücklichen Nachwuchsreitern, die sich Sonnabend in Qualifikationsprüfungen für die Finalwettbewerbe am Sonntag empfehlen möchten, gehören auch 31 Reiter und Reiterinnen aus dem Landkreis Cloppenburg. Sie kommen aus den Reitervereinen Cappeln, Bösel, Essen, Schlaggenhof Garrel, Löningen-Ehren, Lastrup, Löningen-Böen-Bunnen, Cloppenburg und Falkenberg. Zum Kreis der Qualifikanten zählen auch Kai Thomann von der RFG Falkenberg und Leon Ellger vom RFV Cappeln. Thomann führte nach Abschluss der Qualifikationen mit seinem Pony Mad Max das Ranking im Springen der Klasse A an und konnte sich mit Nando einen zweiten Startplatz sichern. Mit ihm dürfte in Vechta bei der Verteilung der Championschärpen zu rechnen sein wie auch mit Leon Ellger vom RFV Cappeln im Springen der Klasse L.
Der 14-jährige Schüler des Clemens-August-Gymnasiums Cloppenburg sitzt seit seinem dritten Lebensjahr im Sattel und gewann damals schon auf seinem niederländisch gezogenen Ponywallach Rakker die Führzügel- und später die Reiterwettbewerbe fast nach Belieben.
Für den in Cloppenburg wohnenden Nachwuchsreiter ist sein Start in Vechta bereits die fünfte Championatsteilnahme, vielleicht aber eine ganz besondere.„Ich möchte dieses Mal schon gewinnen“, hat er sich selbst auf die Fahnen geschrieben. Wichtig ist aber für Nachwuchsreiter, „erst einmal in Vechta saubere Runden“ im Parcours zu zeigen. Zudem will er das Jugendchampionat mit seinem elfjährigen Zangersheider Reitpferd Catapult Z, den er seit Jahresbeginn reitet, nutzen, um sich für das eine Woche später stattfindende Oldenburger Hallenchampionat an gleicher Stelle vorzubereiten. „Da habe ich eine Starterlaubnis erhalten“, freut der sich eher zurückhaltend zeigende Gymnasiast über diese Ehre, vor den Augen der Großen reiten zu können.
Für das Jugendchampionat dürfte er genug Erfahrung mitbringen, um sich zumindest unter die Besten der L-Tour zu „catapultieren“. Schließlich kann er schon gute Erfolge in diesem Jahr vorweisen. Beim Preis der Besten in Warendorf kam er ins Finale der Children-Tour, ebenso bei den Deutschen Meisterschaften in Hünxe.
