Beverbruch/Sage - 40 Jahre Kegeln und Spaß in geselliger Runde sind für den Beverbrucher Kegelverein „Lethetal“ Grund genug dieses Jubiläum Feiern. Dabei sind die fünf Keglerpaare nicht nur ihrem Verein, sondern auch ihrem Vereinslokal in Sage über all die Jahre treu geblieben. Regelmäßig treffen sich die Mitglieder im Haaster Krug und spielen um das fallende Holz.

Im Oktober 1972 habe alles angefangen: So trafen sich 14 Hobbykegler erstmals auf der Kegelbahn im Sager Gasthof beim damaligen Vereinswirt Heinrich Otte und gründeten schließlich den Kegelverein „Lethetal“. Im Rhythmus von vier Wochen rollen seitdem die Kugeln über die frisch gebohnerten Bahnen. Dabei nicht fehlen darf so mancher flotte Spruch, genau wie gutes Essen und der ein oder andere Schnaps. Denn in gemütlicher Runde lassen die Kegelfreunde ihre Kegelabende gemeinsam ausklingen.

Die „Lethetaler“ halten es mit dieser Tradition noch immer so, auch wenn sich die Zahl der Aktiven im Verein auf zehn Mitglieder reduziert hat. Doch Gisela und Otto Bahlmann, Gisela und Hermann Faske, Annelies Wessel und Heinz Faske, Anneliese und Josef Fraas und Erika Westerkamp sowie Adolf Krogmann haben weiterhin jeden Kegelsonntag ihren Spaß.

Die Mehrzahl der Hobbykegler ist dabei aus Beverbruch. Bei einer Kegelpartie pflegen sie auch den plattdeutschen Klönschnack miteinander, bei dem es um Gott und die Welt geht. Doch neben dem Schnacken kommt auch der Sport nicht zu kurz: Seit Jahren ist Anneliese Fraas mit durchschnittlich 75 Holz die beste Keglerin und Adolf Krogmann mit durchschnittlich 80 Holz der beste Kegler der „Lethetaler“. „Anneliese Fraas hat außerdem 32 Mal als beste Keglerin sämtlicher bei uns kegelnder Vereine abgeschnitten“, ergänzt der Senior-Vereinswirt Heinrich Otte. Er ist stolz auf die „Lethetaler“ und bezeichnet sie als „die treuen Seelen“.

Sehr gern erinnert sich Otte an die Kegelerfolge: „Anneliese Fraas und Adolf Koopmann sind immer unter den besten Keglern gewesen. In einem Jahr haben sich die ’Lethetaler’ als beste Kegler des besten Clubs sogar stattliche Preise gesichert “, berichtet Otte. Die „Lethetaler“ sind zwar mit der Zeit schon „ein bisschen in die Jahre gekommen“, sie hoffen aber, noch lange gesund zu bleiben. Denn sie möchten weiter ihren Kegelsonntag mit allem „Drum und Dran“ genießen, sagen sie.