Oldenburg/Ganderkesee - Die DDR war bekannt für Erfolge in verschiedensten Sportarten – Tennis zählte nicht dazu. „Das gab es nicht wirklich“, blickt Juliana Gorka zurück. Es verwundert aber kaum, dass die 49-Jährige, die heute beim Oldenburger TeV regelmäßig trainiert und sporadisch auch bei Punktspielen mitwirkt, als Kind beim weißen Sport gelandet war. Vater Peter Gorka (79) brachte sich vor rund 60 Jahren Tennis selbst bei und engagierte sich schon zu DDR-Zeiten ehrenamtlich als Trainer wie Funktionär.

Dass Ben Gorka (11) heute beim OTeV zu den hoffnungsvollsten Talenten zählt, macht den Großvater aus Sachsen wie die seit 2007 mit Mathis (17) und Carla (15) sowie Mann Markus Jeske in dessen Heimat nach Ganderkesee gezogene Mutter natürlich stolz.

Die Familie hat Tennis im Blut. Juliana Gorka krönte sich 1990 kurz vor der Einheit zur letzten Meisterin der DDR, versuchte sich kurz im Profizirkus und spielte danach neben dem Zahnmedizin-Studium in Dresden für den TC Blau-Weiß Blasewitz in Regional- und 2. Bundesliga. Den Verein hatte ihr Vater als Mitgründer 20 Jahre lang geführt. Der 79-Jährige, von 1999 bis 2012 Vizepräsident vom Deutschen Tennis Bund, schwingt noch immer mit viel Ehrgeiz den Schläger. Auch Jeske (50) schnupperte früher an einer Profikarriere, aktuell spielt er für die Herren 40 des OTeV.

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Jan-Karsten zur Brügge Sportredaktion