Leverkusen/Oldenburg - Das kleine Wunder ist ausgeblieben: Die Baskets Juniors/Oldenburger TB haben es verpasst dem Pro-B-Meisterschaftsfavoriten Bayer Giants Leverkusen die erste Heimniederlage der Saison zuzufügen. Im dritten Spiel des Playoff-Viertelfinales mussten sich die Oldenburger Drittliga-Basketballer am Samstag mit 68:81 (31:40) in Leverkusen geschlagen geben und unterliegen damit in der Best-of-Three-Serie mit 1:2. Durch das Aus im Playoff-Viertelfinale ist die Saison für die Oldenburger nun beendet.
Die Leverkusener starteten furios in die Partie und versenkten in den ersten zwei Minuten direkt die ersten Dreipunktewürfe zur 9:0-Führung. Mit der ausverkauften Halle im Rücken ließen sich die Gastgeber nicht beirren und spielten in der Folge weiterhin souverän auf. Die Oldenburger taten sich vor allem unter den Körben schwer.
„Wir haben vor allem in der ersten Hälfte keinen guten Job gemacht und elf offensive Rebounds zugelassen. Das ist natürlich deutlich zu viel gegen eine Mannschaft wie Leverkusen“, betonte Oldenburgs Trainer Artur Gacaev, der aber einen starken Kampf seiner Mannschaft im zweiten Viertel sah. Dieser war am Ende auch fast zu einer kleinen Aufholjagd geworden. Doch der Leverkusener Michael Kuczmann versenkte mit der Pausensirene einen weiteren Drei-Punkte-Wurf und so gingen die Gastgeber mit einer Neun-Punkte-Führung in die Halbzeitpause.
Im dritten Abschnitt folgte dann ähnlich wie im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie der Einbruch der Oldenburger. „Wir waren nicht bereit zu diesem Zeitpunkt und haben viele falsche Entscheidungen getroffen. Dann sind die Leverkusener davongezogen“, erklärte Gacaev. Mit 24:9 gewannen die Gastgeber das dritte Viertel und zogen auf 24 Punkte weg. Im Schlussabschnitt wollten sich die Oldenburger nochmals herankämpfen, doch die Gastgeber ließen nicht mehr viel zu und entschieden am Ende die Partie deutlich für sich.
„Wir haben trotz schwacher Trefferquoten niemals aufgegeben und ich denke, dass beide Serien für die Jungs sehr gute Erfahrungen gewesen sind“, meinte Gacaev, der trotz der Enttäuschung über das Ausscheidens gefasst war. „Leverkusen war heute stärker und wollte den Sieg etwas mehr. Wir haben dennoch eine sehr starke Saison gespielt, auf der sich für uns sehr gut aufbauen lässt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, meinte Gacaev abschließend.
Die Leverkusener bekommen es nun im Halbfinale der Playoffs mit Lok Bernau (Brandenburg) zu tun. Im zweiten Halbfinale treffen die Mannschaften aus Münster und der Schwenningen Panthers aufeinander.
Baskets Juniors/OTB: Keßen 16 Punkte/ 7 Rebounds, Drijencic 16/3, Zwiener 11/1, Hollatz 10/5, Pruitt 9/4, Isemann 2/4, Hemschemeier 2/3, Niehus 2 Punkte, Panou 0/3 .
