LEXINGTON - Die deutsche Dominanz ist endgültig dahin. Die Dressur-Welt ist orange. Nach dem Dreifach-Triumph bei der Europameisterschaft dominieren die Niederländer auch bei der Weltmeisterschaft in Lexington (USA). Vorne weg reitet Edward Gal mit dem „Wunder-Pferd“ Totilas. „Er hat so viel Energie und so viel Power“, schwärmte der niederländische Doppel-Weltmeister von seinem elfjährigen Hengst. Christoph Koschel (Hagen) belegte im Grand Prix Special Rang sechs, Titelverteidigerin Isabell Werth (Rheinberg) wurde gar nur Zehnte.
Als die Niederländer am Mittwoch das zweite Gold feierten, schauten die deutschen Dressurreiter nur zu. Erstmals in der WM-Geschichte hatten sie in einem Einzel-Wettbewerb keine Medaille gewonnen. Dagegen erwischten die deutschen Vielseitigkeitsreiter bei der WM einen starken Start. Simone Deitermann (Saerbeck) und Dirk Schrade (Sprockhövel) überzeugten am Donnerstagabend mit ihrer Dressur und lagen nach einem Viertel des Starterfeldes auf den Plätzen eins und zwei.
