LEXINGTON - Lena Weifen, Dressur-Reiterin der RFG Falkenberg, hat mit ihrem Pferd „Don Turner“ bei den Weltreiterspielen in Lexington (US-Bundesstaat Kentucky) knapp den Sprung aufs Treppchen verpasst. Im Wettbewerb der Sportler mit Handicap (Para-Equestrians/Grade IV) belegte die Böselerin am Mittwoch Platz vier.

„Ich bin extra ruhig geritten. Es hätte noch ein bisschen mehr Pep drin sein können“, sagte sie. Für ihre korrekte Vorstellung war die 21-Jährige von den Richtern mit 68,452 Prozentpunkten belohnt worden. Lena Weifen, der von Geburt an ein Unterarm fehlt, war als Ersatzreiterin für Bettina Eistel (Riepsdorf) ins Team gerückt. Sie ist auch im Regelsport erfolgreich. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen in diesem Jahr belegte sie Platz 33 in der Altersklasse Junge Reiter.

Derweil hat der Voltigier-Reiter Gero Meyer (Nutteln) gute Aussichten, eine Medaille zu gewinnen. Nach der ersten Teilprüfung belegte er mit seinem Pferd „Grand Gaudino“ mit 8,401 Punkten Platz eins.

sind die Weltmeisterschaften der Federation Equestre Internationale, der Internationalen Dachorganisation des Pferdesports.

Dressurreiten, Vielseitigkeitsreiten, Springreiten, Distanzreiten, Voltigieren und Fahren gehören zum Programm. Seit 2007 ist die Western-Dressur, seit 2010 sind die Dressurwettbewerbe für Reiter mit Handicap dabei.