Littel - Auch wenn es zum ersten Platz nicht gereicht hat: Die E-Jugend-Fußballer der Sf Littel haben sich im Endturnier des EWE-Wintercups gut geschlagen. „Zunächst ist man natürlich geknickt, wenn man ausscheidet“, sagte Coach Holger Siemer rückblickend. Insgesamt habe das Positive aber überwogen. Neben einem Rahmenprogramm bekamen die Jungs die Chance, vor rund 800 Zuschauern in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg zu spielen. Die große Kulisse sah Siemer im Nachhinein auch mit als Grund, warum sein Team die Gegner nicht toppen konnte. „Wir hätten noch besser spielen können. Aber vor so einer großen Kulisse ist das natürlich etwas anderes.“

In vier Gruppen traten 16 Teams gegeneinander an. In der eigenen Gruppe gaben die Litteler schon im ersten Spiel die Richtung vor: Die Landkreisler schlugen Blau-Weiß Galgenmoor mit 2:0. Den Rückenwind nahmen die Jungs mit ins nächste Spiel: Mit 1:0 war auch der Sieg gegen den TuS Pewsum eingetütet. Gegen TuS Fleestedt war dann schon allmählich die Luft raus: Littel unterlag mit 0:1. Trotz allem war die Qualifikation für das Viertelfinale sicher. „Das war ja auch unser Ziel“, sagte Siemer zufrieden.

Im Viertelfinale bekamen es die Litteler allerdings mit dem späteren Cup-Sieger zu tun: Gegen den FC Nordenham mussten sich die Sportfreunde mit 0:3 geschlagen geben. Mit dem gleichen Ergebnis holte sich der FCN im Finale gegen Jahn Delmenhorst den Titel. „Vielleicht haben wir das Viertelfinale auf die leichte Schulter genommen“, mutmaßte Siemer. Trotzdem: Mit der Leistung seiner Jungs war er mehr als zufrieden.