LöNINGEN - Der Jubel kannte keine Grenzen. 80 Zuschauer feierten am Wochenende den Erfolg in eigener Halle.

Von Heinrich Barlage

LÖNINGEN - Die Volleyballerinnen des VfL Löningen sind dank ihrer Willensstärke in die Landesliga zurückgekehrt. Am Wochenende gewannen sie vor rund 80 Zuschauern in eigener Halle die Relegationsspiele gegen den SV Veldhausen und Vorwärts Nordhorn jeweils mit 3:1

VfL Löningen – SV Veldhausen 3:1 (25:21, 16:25, 25:21, 25:18). Im ersten Satz tasteten sich beide Teams anfangs ab. Dank Kira Kötters Aufschlagsserie gingen die Gastgeber mit 22:14 in Führung. Die Gäste hielten dagegen und kamen auf 22:18 heran. In einer Auszeit ordnete VfL-Trainer Günter Timpe das Spiel erfolgreich, so dass sein Team den Satz noch mit 25:21 gewann.

Im nachfolgenden Satz verstärkten die Gäste den Druck im Aufschlag. Löningens Annahme wankte. Schnell setzten sich die Gäste auf 10:3 ab. Erst zum Ende des Satzes wurde Löningen stärker, verlor den Satz aber 16:25.

Auch im dritten Satz setzten sich die Gäste mit starken Aufschlägen ab (9:2). Mit Unterstützung der Zuschauer und einer überragenden Carina Ostermann kam der VfL zurück. Sie brachte die Angriffe auf den Netzpositionen im gegnerischen Feld unter, schlug hinten stark auf und riss ihr Team in der Abwehr mit. Vorne streckte sich Melanie Köster immer wieder erfolgreich im Block. Nach dem 14:14-Ausgleich setzte sich der VfL auf 22:15 ab. Veldhausen kam zwar noch einmal heran, aber nach einer Auszeit brachte Löningen den Satz nach Hause (25:21).

Im vierten Satz setzten die Hasestädterinnen die gute Abwehrleistung fort und erspielten sich eine 18:14-Führung. Als Veldhausen auf zwei Punkte herankam, brachte Timpe Götting für Kuper und wechselte damit den Sieg ein.

VfL Löningen – Vorwärts Nordhorn 3:1 (25:22, 25:21, 17:25, 27:25). Nach dem spannenden ersten Match verließ keiner der zahlreichen Zuschauer die Halle. VfL-Trainer Timpe vertraute im ersten Satz seiner Stammformation. Mit dem Gewinn des ersten Spiels im Rücken handelten die Spielerinnen sicher. Zum Ende des Satzes setzte sich Löningen beim Stand von 20:20 mit drei Punkten ab und gewann den ersten Satz 25:22.

Fortan spielten beide Teams druckvoll. Die gute Block- und Feldabwehr führte zu langen, kraftraubenden Ballwechseln. Dank Laura Willoh ging der VfL 20:16 in Front. Timpe wechselte dann Alina Espelage ein, die sich toll in das Team einfügte. Anne Götting, die in diesem Satz wieder das Vertrauen des Trainers erhielt, brachte vorne Köster, Ostermann und Willoh gekonnt ins Spiel, so dass Löningen den Satz 25:21 gewann.

Die erfahrenen Spielerinnen der Gäste zogen dann das Spiel an sich und dominierten Satz drei mit wuchtigen Angriffen aus der zweiten Reihe. Mit der Hereinnahme Wiebke Kassens und Anne Hölzens stellte Timpe zwar zwei frische Spielerinnen auf, der Rest spielte aber verkrampft. Der VfL verlor Satz drei 17:25. Im vierten Satz brachten die Gäste die VfL-Annahme mit starken Aufschlägen ins Schwimmen. Löningen lag schnell 3:10 zurück. Aber die Fans trieben ihr Team lautstark an. Zudem mobilisierten alle Spielerinnen ihre letzten Kräfte. Hinten sorgte die erst 14-jährige Sina Albers als Libero für Entlastung. Punkt für Punkt rückten die Löningerinnen heran und glichen aus (24:24).

Die Nerven aller Beteiligten waren nun zum Reißen gespannt. Beide Teams erspielten sich in der Folge mehrere Satz- beziehungsweise Matchbälle. Letztlich war es Zuspielerin Anne Götting, die mit einer Finte die Partie entschied. Nach dem Punkt zum 29:27 kannte der Jubel keine Grenzen.

Trainer Timpe zog genüsslich Fazit: „Der Trumpf war in der Saison und auch heute wieder unsere Leistungsdichte. Mit dem heutigen Spieltag haben wir eine gute Basis für eine erfolgreiche Landesligasaison gelegt.“