LöNINGEN - Die Volleyballer des VfL Löningen haben den Klassenerhalt perfekt gemacht. Die Frauen des VfL Löningen II gehen förmlich an die Decke. . .

Volleyball, Männer Bezirksliga 4, VfL Löningen - SV Gesmold 3:0. Gesmold trat wegen Verletzungen und Krankheit kurzfristig nicht an.

VfL Löningen - VSG Aschen-Drebber 3:2 (23:25, 25:21, 24:26, 25:23, 15:11). Während Löningen sich mit einem Sieg vom Abstiegsgespenst befreien wollte, peilte Aschen-Drebber den Sieg an, um Chancen auf den Relegationsplatz zu wahren. Nach einer Phase mit vielen Eigenfehlern geriet der VfL mit 18:23 in Rückstand. Eine Umstellung führte zu mehr Sicherheit vor allem in der Annahme, aber nach dem 23:24 holte der Gast den Siegpunkt.

Im zweiten Satz führte der VfL schnell mit 9:3. Ein Diagonalwechsel führte zu erneuten Unsicherheiten, so dass der Gast vorne lag. Nach dem Rückwechsel kehrte die Sicherheit ins VfL-Spiel zurück und Löningen gewann mit 25:21 Satz zwei. Zahlreiche erfolgreiche Blockaktionen und eine kompakte Abwehr stellte die Gastgeber vor Probleme, so dass Satz drei mit 26:24 an den Gast ging.

Auch der vierte Satz war umkämpft: Der VfL lag mit 19:21 zurück, als die Zeit von Löningens Nachwuchsspieler Klaus Bachmann kam, der. vorne am Netz für den Diagonalangriff eingewechselt wurde. In großartiger Manier rettete er einen ungünstig ans Netz gespielten Ball und landete einen direkten Punkt. Das war das Signal: Zuspieler Torsten Eck setzte ihn erfolgreich ein, Patrick Albers spielte den gegnerischen Block mit variablem Spiel schwindelig. Mit dem 25:23 im vierten Satz wurde der Tiebreak erreicht. Dank guter Annahme und weiter druckvollen Angriffen wurde mit 15:11 der Satz und das ganze Spiel gewonnen. Von Abstiegsgefahr redet jetzt keiner mehr. . .

Frauen Bezirksliga 5, TSV Grolland - VfL Löningen 3:0 (26:24, 26:24, 25:20). In der etwas größeren „Garage“ von Grolland tat sich der VfL anfangs schwer. Unverständlich bleibt, wie so eine Halle vom Verband überhaupt genehmigt werden kann. Trotzdem konnte der VfL einen Rückstand in eine 23:18-Führung ausbauen, doch dann raubten unzählige Deckenbälle dem VfL den Nerv. Das galt genauso für Satz zwei, obwohl Lea Grönheim über Außen, sowie Ruth Kessen über die Mitte ordentlich punkteten. Im dritten Satz schwanden dann die Kräfte beim VfL, so dass Grolland sich darauf beschränken konnte, Eigenfehler zu vermeiden, was zum Sieg reichte.