Hude - Mit einer großen Portion Selbstvertrauen, drei neuen Gesichtern und unverändert mit Tom Stakemeier als Trainer stürzt sich die zweite Tischtennis-Männermannschaft des TV Hude ins neue Verbandsliga-Jahr. Zum Saisonauftakt ist der Vorjahressechste an diesem Sonnabend (16 Uhr) zu Gast bei Olympia Laxten.

Während die Huder diese Woche noch Zeit hatten, sich intensiv auf den Liga-Start vorzubereiten, war der erste Gegner bereits einmal im Einsatz und fing sich eine hohe 1:9-Niederlage beim Oberligaabsteiger TSG Dissen ein. Da die Emsländer in der Partie stark ersatzgeschwächt waren, hat das Resultat für Hude wohl nur wenig Aussagekraft.

„Laxten zählt nicht unbedingt zu den Titelfavoriten. Dort haben wir gute Chancen“, glaubt Hudes Mannschaftsführer Marco Stüber fest an einen Auswärtssieg. Die Huder Erfolgschancen hängen auch stark von der Teilnahme des Laxtener Topspielers Robert Irimia ab, der nicht alle Spiele mitmachen kann – auch gegen Dissen fehlte er.

Die Mannschaft des TV Hude II wurde mit den bisherigen Oberligaspielern Christopher Imig und Alex Dimitriou namhaft verstärkt, außerdem ist der in Brake wohnende Neuzugang Julian Meißner vom MTV Jever im mittleren Paarkreuz eingebaut worden. Dafür wurde Alex Hilfer ins eigene Oberliga-Team befördert, Moritz Tschörtner und Giuseppe Castiglione spielen nun in der Bezirksliga für Hude III.

„Wir werden eine homogene Einheit bilden und wollen zunächst einmal mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Wenn alles optimal läuft, können wir vielleicht in den oberen Tabellenbereich hineinschnuppern“, beschreibt Stüber das Saisonziel der mit einem bunten Altersmix versehenen TVH-Reserve. „Ich denke, wir sind etwas stärker als in der vergangenen Rückrunde“, vermutet Stüber. Die Verbandsliga schätzt er noch ausgeglichener und stärker als im Vorjahr im. Leichte Titelfavoriten seien der TSV Lunestedt II, der Geestemünder TV sowie die TuSG Ritterhude.

Mit folgender Aufstellung gehen die Huder in die neue Saison: Christopher Imig, Marco Stüber, Alex Dimitriou, Julian Meißner, Jonas Schrader und Pierre Barghorn.