Kreuzmoor - Die Kreuzmoorer Landesliga-Boßler sind der große Verlierer des ersten Spieltages. Sie verloren am Sonntag den Heimkampf gegen Halsbek mit 1:16.
Männer, Landesliga: Kreuzmoor - Halsbek 1:16. Debakel für Kreuzmoor: Die Hausherren waren ersatzgeschwächt: Unter anderem fehlten zwei leistungsstarke Holzwerfer. Einigen Aktiven war zudem der Trainingsrückstand anzumerken. Schon die Anwürfe waren verbesserungswürdig. Bei der Wende deutete sich die Niederlage an. In der Vorsaison hatten sich die Kreuzmoorer in beiden Partien gegen die Ammerländer behauptet. Am Sonntag verloren alle Gruppen (1. Holz: 56 Würfe, - 1,064; 2. Holz: 58 Würfe, - 6,148; 1. Gummi (55 Würfe, -4,114; 2. Gummi: 58, -4,046). Kreuzmoors Mannschaftsführer Stefan Logemann war bedient: „ Die Landesliga ist kein Selbstläufer. Das sollte jedem klar sein. So wie wir aufgetreten sind, werden wir keine Chance auf die ersten drei Plätze haben – so müssen wir eher nach unten schauen.“
Westerscheps - Schweewarden 14:2. Die nagelneue Wurfstrecke der Gastgeber führt die Sportler zu einem großen Teil in den Landkreis Cloppenburg. Bis zur Wende war der Kampf noch ausgeglichen. Nur die zweite Gummi Schweewardens lag mit vier Schoet klar im Hintertreffen.
Mannschaftsführer Stefan Freese stellte klar: „Wir sind nicht richtig aus dem Quark gekommen. Wir müssen unser Ding auf eigener Strecke machen. Es ist halt sehr schwer, auswärts zu gewinnen.“ Immerhin: Die erste Gummi holte mit 51 Würfen ein Plus von zwei Schoet und 54 Metern heraus (1. Holz: 52 Würfe, -3,122; 2. Holz: 51 Würfe, -3,083, 2. Gummi: 56 Würfe, -7,057).
Spohle - Grabstede 5:4 Remis. Die Hausherren hatten Probleme in der Vorbereitung, konnten sich aber auf ihre Erfahrung verlassen. Es entwickelte sich ein Wettkampf auf Augenhöhe mit Topwürfen. Bis kurz nach der Wende hatten die Spohler die Nase vorn. Dann arbeiteten sich die Friesländer heran und schafften letztlich noch das Unentschieden.
Die Hausherren verzeichneten letztlich ein Plus von 90 Metern. Ihnen fehlten 60 Meter zum Sieg. Die erste Holz der Spohler hatte mit 49 Würfen zwei Schoet und 87 Meter herausgeholt, die erste Gummi mit 45 Würfen zwei Schoet und 77 Meter gewonnen. Dagegen gab die zweite Holz mit 50 Würfen einen Schoet und 113 Meter ab, während die zweite Gummi mit 50 Würfen zwei Schoet und 91 Meter verlor.
Bredehorn - Cleverns 6:0. Im Friesland-Duell setzten sich die Hausherren gegen den Aufsteiger durch.
Verbandsliga: Altjührden/Obenstrohe - Reitland 0:9. Absteiger Reitland zeigte eindrucksvoll, dass mit ihm zu rechnen ist. Die erste Holzgruppe gewann mit 54 Würfen drei Schoet und 87 Meter. Die zweite Holz steuerte mit 55 Würfen zwei Schoet und neun Meter zum Erfolg bei. Die erste Gummi überzeugte mit 50 Würfen, musste aber 45 Meter abgeben. Die Topleistung rief die zweite Gummi mit 47 Würfen ab. Damit holte sie vier Schoet und 27 Meter heraus. Reitlands Teamsprecher, Rainer Müller war zufrieden: „Das war ein toller Saisonauftakt.“
Ruttel - Mentzhausen 10:0. Die Friesländer sind drei Mal hintereinander aufgestiegen und setzten ihre Siegesserie gegen Mentzhausen fort. Alle vier Gruppen der Gäste verloren (1. Holz -0.124; 2. Holz: -2,079; 1. Gummi: -3,098; 2. Gummi -3,079).
Bezirksliga: Haaarenstroth - Moorriem 1:18. Mit einem Kantersieg sind die Moorriemer optimal gestartet. Nur die erste Holz (-1,029) hatte knapp das Nachsehen. Danach langten die Moorriemer zu: Die zweite Holz gewann acht Schoet und 55 Meter, die erste Gummi sieben Schoet und 73 Meter und die zweite Gummi zwei Schoet und 28 Meter.
