LOHNE - LOHNE/SR - Wenn die GP 2-Serie am kommenden Wochenende in die Saison startet, werden sich auch die Augen der Formel-Eins-Bosse auf Valencia richten. Denn nach dem Wechsel des amtierenden Titelträgers Nico Rosberg zu Williams-Cosworth gilt die Rennserie als ideales Sprungbrett in die Königsklasse des Motorsports, in deren Rahmenprogramm zehn der elf GP 2-Saisonrennen stattfinden. „Die Teams arbeiten professionell, und die Autos sind nahe dran an der Formel Eins“, weiß der 24-jährige Timo Glock, der mit der Startnummer 19 für die Spanier von „BCN Competicion“ auf Zeitenjagd gehen wird.

Nach den letzten Tests in Barcelona ist der Fahrer aus dem Team „tolimit motorsport Lohne“ zuversichtlich: „Die Ergebnisse zeigen, dass die angestrebten Top-Drei-Platzierungen drin sind. Leider hatten wir mit Elektronikproblemen zu kämpfen.“

Die Probleme sind behoben, und die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Saisonstart gut. Einfach wird der Kampf um das Treppchen für den Wahl-Dinklager allerdings nicht. Denn die GP 2- Serie gehört nach Meinung vieler Experten zu den am härtesten umkämpften Rennserien der Welt.

Insgesamt gehen 13 Teams an den Start. Pro Wochenende werden zwei Rennen gefahren. Während das Qualifying am Freitag über die Startaufstellung für das erste Rennen über 180 Kilometer am Sonnabend entscheidet, starten die besten acht Fahrer im zweiten Rennen über 80 Kilometer am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge. Die Piloten auf den ersten acht Plätzen erhalten Meisterschaftspunkte. Zudem gibt es Zusatzpunkte für den Sieger des Qualifyings und die schnellsten Rundenzeiten.