LOHNE - Sebastian Hannöver (RSG Lohne-Vechta) hat am Wochenende die Konkurrenz der Eliteklasse im Zuge des Querfeldein-Renntages „Rund um den Aussichtsturm“ in Lohne gewonnen. Vor 1000 Zuschauern zeigten mehr als 330 Radsportler aus Deutschland, Dänemark und Holland bei der 22. Auflage des für den „Deutschland-Cup“ zählenden Wertungsrennens hochklassigen Sport.
Gleich zu Beginn setzten sich zehn Fahrer an die Spitze des 70 Profis umfassenden Feldes. Zu ihnen zählten Finn Heitmann (Team Heinz von Heiden) – immerhin Fünfter der diesjährigen U23-WM –, Lukas Keller (Team Senger/Lingen) sowie die beiden Lokalmatadore Thomas und Sebastian Hannöver.
Schon nach einigen Runden wagte Sebastian Hannöver den entscheidenden Antritt und setzte sich ab. Der Lohner fuhr ein glänzendes Rennen und baute seinen Vorsprung Runde um Runde aus. Unter dem riesigen Beifall der Zuschauer sicherte er sich mit mehr als einer Minute Vorsprung nach 2002 souverän den zweiten Sieg bei seinem Heimrennen. Sein Bruder Thomas belegte immerhin noch Platz neun.
Bereits bei den drei Hobbyrennen (ohne Lizenz) herrschte eine tolle Stimmung. Hier starteten viele heimische Akteure, die kräftig angefeuert wurden. In der Klasse „Hobbykids“ (unter 16 Jahren) siegte Tim Olberding (RSG Lohne-Vechta). Der 13-Jährige zeigte in seiner ersten Querfeldeinsaison eine tolle Leistung. Gleiches gilt für Thorsten Fiegenbaum, der den 6. Platz belegte.
Einen weiteren Sieg in der Hobbyklasse sicherte sich Christoph Hinkel aus Mühlen. Der 28-jährige (RSG Lohne-Vechta) Fahrer fuhr ein starkes Rennen. Zusammen mit dem Ex-Lizenz-Fahrer Axel Staack aus Münster zeigte er sich während des gesamten Rennens an der Spitze des etwa 30 Mann starken Feldes. Im Sprint setzte er sich entscheidend ab.
Pech hatte dagegen Nachwuchsfahrer Patrick Olberding. Etwa drei Runden vor Schluss stürzte der 14-Jährige in der Eingangskurve der Zielgeraden und konnte das Rennen nicht beenden. In der Frauenklasse hatte es Viviane Vaße mit starken Konkurrentinnen zu tun, aber sie machte ihre Sache gut und fuhr einen beachtlichen vierten Rang nach Hause. Hier gewann Nicole Kampeter (Herford) vor Daisy van der Aa aus den Niederlanden.
Ebenfalls mit vielen exzellenten Crossspezialisten hatten es die beiden SeniorenFahrer der RSG, Peter Kessen und Reinhard Werner, zu tun. Beide landeten letztlich im Mittelfeld.
