Barßel - Auch wenn das Barßeler Jugendturnier nicht mehr die ganz großen Teilnehmerzahlen früherer Jahre hat, so gehört es doch immer noch zu den renommiertesten Nachwuchsturnieren in Norddeutschland. Die 150 Teilnehmer kamen nicht nur aus dem Kreis Cloppenburg und den Nachbarkreisen, sondern auch aus Oldenburg, Bremen (Sebaldsbrück), Worpswede, Hildesheim und dem nordrhein-westfälischen Gievenbeck bei Münster.

Vor allem das riesige Teilnehmerfeld bei den Jungen war auch qualitativ hervorragend besetzt. Mit Kevin Rojk vom veranstaltenden STV Barßel sorgte dabei ein Lokalmatador für Furore. Er verlor erst im Finale gegen Rene Clauß vom Hundsmühler SV. Kevins Bruder Tim Rojk hinterließ als Dritter auch einen hervorragenden Eindruck.

Immerhin 20 Jugendliche und junge Erwachsene lieferten sich in der erstmalig ausgespielten Juniorenklasse viele packende Duelle. Im Finale musste der Barßeler Ngoc-Son Raming Alexander Wreden aus Hundsmühlen den Sieg überlassen. Auch das Feld der männlichen A-Schüler war sehr gut besetzt. Leider blieben die Lokalmatadore in den K.O.-Spielen auf der Strecke. Justus Stolle schaffte es aber immerhin ins Halbfinale. Es siegte Jonas Hollmann vom (ATSV Sebaldsbrück).

Im Turnier der Schülerinnen A belegte die Ramsloherin Xenia Gisbrecht einen tollen dritten Platz. Ihre Vereinskameradin Aylin Pahlke beendete das Turnier der B-Schülerinnen als Zweite. Einen großen Auftritt hatte in der Klasse der C-Schülerinnen die Barßelerin Laura Schönhöft. Vor ihrer Vereinskameradin Karina Wagner, Sophie Wernke von BW Ramsloh und Mara Kramm (Viktoria Elisabethfehn) siegte sie.

Viel Spaß hatten auch die ausgeschiedenen Spieler in den Trostrunden. Die hervorragende Organisation lag in den Händen der Barßeler Tischtennisabteilung unter der Leitung von Manfred Pahlke und des Abteilungsleiters Hermann Röttgers.