Oldenburg - Ein echtes Heimspiel hatten Jan Mudroncek, Patric Frers (beide SW Oldenburg) und vor allem OTB-Spielerin Nane Hofmann am Sonntag bei der Tischtennis-Bezirksendrangliste in der Halle des Oldenburger TB am Haarenesch. Das beste Ergebnis der Lokalmatadore erzielte Mudroncek.

Im Feld der jeweils zwölf Spielerinnen und Spieler, die sich entweder über die Bezirksvorranglisten qualifiziert hatten oder aufgrund ihrer Ergebnisse der vergangenen Jahre für die Endrangliste nominiert worden waren, kam Mudroncek im Wettbewerb der Männer auf 6:5 Siege. Die Nummer eins des Verbandsliga-Teams von SWO wurde damit in der Endabrechnung Sechster.

Dabei schlug der Oldenburger den einen Rang vor ihm platzierten ehemaligen OTBer Tobias Steinbrenner (TV Hude) knapp mit 3:2 und bezwang auch den späteren Viertplatzierten Oliver Tüpker von Oberligist SF Oesede durch sicheres Passivspiel in drei klaren Sätzen.

Eine bessere Platzierung verpasste Mudroncek durch Niederlagen gegen den achtplatzierten Marco Stüber (TV Hude) und ausgerechnet gegen seinen Vereinskameraden Patric Frers. Der wurde mit 3:8 Siegen Zehnter vor Nico Henschen (Spvg. Oldendorf) und Johannes Siepker (SV Warsingsfehn), die der SWO-Routinier ebenfalls bezwang. Dabei griff Frers auch immer wieder zum eigentlich eher ungewohnten Noppenschläger. Die Podestplätze gingen am Ende an drei Spieler der Huder Oberligamannschaft. Felix Lingenau gewann vor Simon Pohl und Daniel Kleinert.

Auch Hofmann wurde bei den Frauen mit 3:8 Siegen Zehnte. Die Spitzenspielerin des Bezirksoberliga-Aufsteigers OTB setzte sich gegen Sarah Radu (Elsflether TB) und Maira Janssen (SV Ochtersum) jeweils mit 3:1 durch. Ein Ausrufezeichen setzte Hofmann durch ihr 3:1 gegen die spätere Drittplatzierte, Gina Henschen von Oberligist Spvg. Oldendorf. Die Plätze eins und zwei sicherten sich in Maren Henke und Niina Shiiba zwei weitere Oldendorferinnen.

Bei der Siegerehrung lobte Herbert Michalke vom Bezirksverband Weser-Ems die souveräne und reibungslose Durchführung des Turniers durch den OTB. Nach nicht einmal sechs Stunden hatten die Frauen und Männer ihre jeweils elf Spielrunden absolviert.