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Rettungssportler starten in Schleswig-Holstein Medaillen für Rettungshaie aus Schortens-Jever

Lübeck/Friesland - Die Rettungshaie der DLRG Ortsgruppe Schortens-Jever sind einer Einladung der DLRG Landesjugend Schleswig-Holstein gefolgt, um an deren 2. Offenen Landes-Einzelstrecken-Meisterschaft teilzunehmen. Diese fand im Sportbad St. Lorenz in Lübeck auf der für die meisten noch ungewohnten 50-Meter-Bahn statt.

Erste Erfahrungen für die Jüngsten

In der Altersklasse (AK) 11 bis 13 gehörten die erst elfjährigen Rettungshaie Ruth-Zwaantje Reckow, Leonora Wegner, Merle Wermann und Maximilian Bergmann zu den jüngsten Teilnehmern der Veranstaltung. Sie mussten die sonst üblichen Strecken der AK 13/14 schwimmen und sammelten hier erste Erfahrungen mit den Puppenstrecken und der 100 Meter langen Hindernisstrecke.

In der AK 14 bis 16 Jahre waren die 15-jährigen Valentina Kunze, Milena Fellensiek, Noah-Nepomuk Reckow und Tom Bielarz am Start. Die Einzeldisziplinen brachten Ergebnisse bis ins obere Mittelfeld. Außerdem nahmen die vier in Zweierteams an der Mannschaftsdisziplin Line Throw (siehe Zweitstück) teil. Beide überschritten jedoch das Zeitlimit.

In der offen AK ab 17 Jahren starteten die Schwestern Svea (17 Jahre) und Talea Fellensiek (18). In je vier Einzeldisziplinen erschwammen sie zusammen drei Gold-, drei Silbermedaillen und einen dritten Platz. Dabei siegte Talea über die Strecken 200 Meter Super-Lifesaver und 100 Meter kombiniertes Retten, Svea gewann in der Disziplin 50 Meter Retten. Gemeinsam bestritten sie die Disziplin Line Throw, fielen dabei jedoch aus der Zeit.

Silber für Stolz und van Acken

In der offenen AK männlich starteten Daniel van Acken (32) und Christian Stolz (40). Sie waren die ältesten Teilnehmer der Veranstaltung. Dazu war es für die beiden erst ihr dritter Wettkampf überhaupt, zudem noch auf der 50-Meter-Bahn. Neben einer Menge Wettkampferfahrung und Bestzeiten auf allen Strecken, freute sich Daniel über den starken siebten Platz von sechzehn Startern in der Disziplin 50 Meter Retten.

Am Ende gingen die beiden ebenfalls als Team im Line Throw an den Start und verpassten mit ihrer Zeit von 18,79 Sekunden nur ganz knapp den ersten Platz, den sich die Dänen mit 18,68 Sekunden holten.

Neben den Rettungssportlern selbst waren von der OG Schortens-Jever als Kampfrichter Patrick Peters, Markus Bielarz, Antonia Reckow und Sonja Wegner im Einsatz, außerdem Pamela Bergmann und Michael May und als Trainer Michael Fellensiek.Was dazu noch wichtig ist
Anspruchsvolles Line Throw
Friesland - In der Mannschaftsdisziplin Line Throw befindet sich ein Rettungssportler (Opfer) in 12,5 Metern Entfernung im Wasser und muss sich an einem Hindernis festhalten. Der Partner (Retter) steht am Beckenrand. Beide haben je ein Ende eines Seils in der Hand. Nach dem Startsignal muss der Retter die Leine aufrollen, um sie dann wieder zum Opfer zu werfen. Das Opfer muss die Leine ergreifen, ohne dabei das Hindernis loszulassen. Wenn das Opfer die Leine ergreifen konnte, zieht der Retter es an den Beckenrand und die Zeit wird gestoppt. Die maximale Zeit beträgt 45 Sekunden. Kann das Opfer die Leine in dieser Zeit nicht ergreifen und an den Beckenrand gezogen werden, wird die Disziplin nicht gewertet.

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