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NWZonline.de Sport

VfB Oldenburg verliert Fernsehspiel in Lübeck

24.09.2019

Lübeck Da war mehr drin: Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg hat am Montagabend das Duell mit dem Namensvetter aus Lübeck auswärts vor gut 3000 Zuschauern mit 3:1 (1:1) verloren. Beim erneuten TV-Spiel zwischen den Traditionsclubs nach dem Eröffnungsspiel der Saison 2017/2018, das die Gastgeber vor gut zwei Jahren an gleicher Stelle mit 2:0 gewonnen hatten, hielt die Mannschaft von Trainer Alexander Kiene sehr gut mit. Die Gäste schafften es aber nicht, die Gastgeber am Erobern der Tabellenspitze zu hindern. Der grün-weiße VfB liegt mit 24 Punkten jetzt vor dem VfL Wolfsburg II (23) auf Rang eins. Der blau-weiße VfB ist mit weiterhin 14 Zählern Neunter.

„Lübeck hat den Anspruch aufzusteigen – das haben sie klar formuliert“, zollte Kiene dem Meisterschaftskandidaten Nummer eins Respekt. „Oldenburg ist ein Traditionsverein - der Kader ist gut bestückt“, sparte auch Gegenüber Rolf Martin Landerl nicht mit Lob für die Gäste, die offensiv eingestellt worden waren und engagiert begonnen hatten, sich am Ende aber nicht für eine starke Leistung belohnten.

Die Gastgeber nutzten gleich ihre erste Chance zur Führung. Nachdem Kevin Kalinowski eine Hereingabe knapp vor Patrick Hobsch geklärt hatte, war die Kiene-Elf bei der folgenden Ecke nicht wach genug. Ein langer Flankenball wurde vor das Tor zurückgeköpft, wo Tommy Grupe am Fünf-Meter-Raum völlig ungedeckt war und die Kugel ungehindert per Kopf im Tor unterbrachte (10. Minute). Die Gäste zeigten sich aber nicht groß geschockt, agierten im Spiel nach vorn allerdings zu oft zu ungenau. Hinten führte ein kleines Missverständnis zwischen Kalinowski und Torhüter Dominik Kisiel fast zur nächsten Möglichkeit des Gegners (23.).

Wenig später schoss Ibrahim Temin auf der anderen Seite aus rund 25 Metern, doch Lübecks Keeper Lukas Raeder war mit den Fingerspitzen noch dran (26.). Es folgten weitere gute Distanzversuche von Nico Matern und Enis Bytyqi auf den Kasten des ehemaligen Torwarttalents von Bayern München (34., 37.), ehe es in der Endphase der ersten Halbzeit turbulent wurde. Zunächst wurde ein Befreiungsschlag für Kisiel fast zum Bumerang, als Ryan Malone von der Mittellinie abzog, aber der Keeper den etwas zu kurzen Heber im Strafraum noch entschärfte (41.). Auf der anderen Seite vergab Maik Lukowicz die bis dahin größte Chance der Gäste (42.), doch zwei Minuten und eine Fernschuss-Chance des Gegners später fiel der Ausgleich. Bytyqi und Grube gingen nach einer Flanke vom emsigen Pascal Steinwender am kurzen Pfosten gemeinsam zum Ball, der wohl nach einer Koproduktion des Duos im Tor landete.

Nach einer guten Kopfball-Chance des Aufstiegsanwärters (45.+2) und insgesamt 47 Minuten guten Fußballs ging es in die Pause, nach der die Gäste wiederum sehr fokussiert starteten. Als Steinwender einen langen Ball erlaufen und die Kugel zurückgelegt hatte, warf sich ein Gegenspieler gerade noch in einen Schuss von Lukowicz (48.). Wenig später strich ein frecher Abschluss aus gut 30 Metern von Steinwender knapp über das Tor (51.). Etwas später ging ein Versuch des in dieser Saison schon siebenmal für Lübeck erfolgreichen Ahmet Metin Arslan deutlich am Tor vorbei (57.).

Jetzt war der grün-weiße VfB wieder am Drücker und kam durch Unkonzentriertheiten der Oldenburger zu guten bis sehr guten Chancen von Yannick Deichmann (63.), Kresimi Matovina (67.) und Dennis Hoins (68., 74., 76.). Die entscheidenden Akzente setzte dann aber Torjäger Arslan. Zunächst bugsierte der 25-Jährige eine Flanke per Kopf zum 2:1 ins Tor (77.). Kurz darauf nutzte der Angreifer einen verunglückten Rückpass des eingewechselten Jan Rosenthal zum 3:1 (78.) und übernahm mit seinen Kollegen kollektiv Platz eins in der Tabelle und individuell mit nun neun Treffern auch die Führung in der Torjägerliste.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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