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NWZonline.de Sport

England: Magath kämpft um Klassenerhalt

03.05.2014

London Felix Magath mag extreme Situationen. Oft hat der Fußballtrainer bewiesen, dass er sie meistern kann – zuletzt als er den VfL Wolfsburg 2011 am letzten Spieltag vor dem Abstieg gerettet hat. In der englischen Premier League steht Magath im Kampf um den Klassenerhalt mit dem FC Fulham vor einer ähnlichen Situation. Im Falle einer Pleite bei Stoke City (dort spielt Ex-Werder-Stürmer Marko Arnautovic) an diesem Sonnabend droht zwei Spieltage vor dem Saisonende der Gang in die 2. Liga.

„Selbstverständlich wäre ein Abstieg etwas, woran ich zu knabbern hätte“, sagt Magath – es wäre sein erster: „Allerdings haben wir in den letzten vier Spielen gute sieben Punkte geholt, diese Leistung lässt uns zuversichtlich in die letzten beiden Partien gehen.“

Der Tabellen-19. (31 Punkte) weist einen Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz auf. Der AFC Sunderland (32) hat auf dem begehrten 17. Rang allerdings noch ein Spiel mehr auszutragen. Wenn es schlecht läuft für die Mannschaft der früheren Bundesligaprofis Sascha Riether, Lewis Holtby, Ashkan Dejagah und William Kvist reichen auch sechs Punkte aus den verbleibenden beiden Spielen nicht aus.

So oder so plant Magath in West-London langfristig, auch im Falle eines Abstiegs. Gerade sucht er ein Haus, groß genug für Besuche seiner Familie. „Ich hätte mich nicht für Fulham entschieden, wenn ich den Abstieg nicht in Betracht gezogen hätte. Ich bin nicht gekommen, um den Club nur zu retten, sondern um ihn wieder nach oben zu führen“, sagt der 60-Jährige: „Natürlich würde ich das lieber vom Tabellenende der Premier League machen als aus der 2. Liga. Aber auch wenn wir absteigen sollten: Ich bereue keine Minute.“

Im Falle eines Abstiegs wäre der Wiederaufstieg das Ziel. Dabei würde Magath auf seine ehemaligen Wolfsburger Meisterspieler Dejagah und Riether bauen. Beide haben einen Vertrag über das Saisonende hinaus. Besonders Dejagah blühte in den zehn Spielen unter Magath auf und erzielte vier Tore. „Ashkan wird auch in Zukunft wichtig für uns sein. Er hat Fähigkeiten, mit denen er auch in momentan besseren Teams spielen könnte“, meint Magath.

Der deutsche Trainer hat mit Fulham bisher elf Punkte geholt; das sind mehr als seine Vorgänger Martin Jol und Rene Meulensteen schafften. „Wir haben uns in allen Bereichen verbessert, auch spielerisch“, sagt Magath.

Dennoch unterlaufen dem Team noch viele Fehler. Fehler, die immer wieder Punkte gekostet haben wie zuletzt beim 2:2 gegen Hull – nach einer 2:0-Führung und einem unglücklichen Gegentor. „Eine Mannschaft, die am Tabellenende steht, verfällt dann in alte Muster“, erklärt Magath. Nicht jeder kann extreme Situationen eben so gut meistern wie er.

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