Hude - Vor einem schwierigen Unterfangen stehen die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg in der Dritten Liga. Sie müssen sich diesen Sonnabend auswärts mit dem Tabellenzweiten SV Henstedt-Ulzburg messen. Lange hatte es sich angedeutet, mit der Niederlage gegen Buxtehude II wurde es offiziell: Die HSG muss den Gang in die Oberliga antreten. Trainer Dean Schmidt zeigte sich gefasst: „Der Abstieg war schon im Januar abzusehen.“ Dennoch ist seine Mannschaft gespannt auf die weiteren Aufgaben. Die Maßgabe lautet, noch mindestens ein Spiel in der Saison zu gewinnen. Ob dieses Vorhaben allerdings bereits beim Tabellenzweiten aus Schleswig-Holstein gelingt, scheint fraglich.

Den Grund für den Abstieg hat Schmidt bereits erkannt. „Das Problem ist einfach, dass uns die Grundlagen-Ausdauer fehlt, und die kann man nur in der Vorbereitung legen.“ Aus diesem Grund haben er und sein Trainerkollege Werner Bokelmann den Fokus im Training auf das Spielerische gelegt. „Konditionell können wir in der kurzen Trainingszeit sowieso nur ein paar Minuten pro Spiel herausholen.“

Schmidt hat nämlich in der Videoanalyse erkannt, dass Henstedt-Ulzburg spielstark ist. Der Sportverein hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und ist erster Verfolger des Spitzenreiters HSG Hannover-Badenstedt. Dass die Mannschaft aus dem Kreis Segeberg nicht unschlagbar ist, hat der VfL Oldenburg II am letzten Spieltag beim 22:22 bewiesen. Positive Nachrichten gibt aus der medizinischen Abteilung: Kreisläuferin Pia-Manuela Möller kehrt in den Kader zurück und Trainer Schmidt rechnet damit, dass zwölf Spielerinnen einsatzbereit sind.