Emden - Optimale Wetterbedingungen, perfekte Organisation, begeisterte Aktive und mehrere Tausend Zuschauer an der Strecke – das waren am Samstag die Kennzeichen des 32. Emder Matjeslaufs. 3500 Anmeldungen wurden diesmal abgegeben, davon hatten sich die meisten, und zwar 1441, für den abschließenden Lauf über fünf Kilometer entschieden. „Die Organisation lief reibungslos, da hat das Wetter auch mitgespielt, die Anmeldezahlen vom Vorjahr wurden noch einmal getoppt. Wir haben knapp 140 Helfer im Einsatz, ich bin zufrieden“, sagte Organisationsleiter Martin Bergmann zwischen den beiden Hauptläufen.
400 kleine Läufer
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
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Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna Leismann
Impressionen vom 32. Matjeslauf in Emden
Janna LeismannWie bei den letzten Veranstaltungen informierte auch in diesem Jahr Moderator Jan-Aiko van Hove die Zuschauer im Zielbereich ausführlich mit vielen Einzelheiten über die Teilnehmer und pushte die Aktiven auf den letzten Metern förmlich über den Zielstrich.
Begonnen hatte der 32. Emder Matjeslauf traditionell mit dem Wattje Loop über 600 Meter für die Kleinsten, der mit 400 Teilnehmern ausverkauft war und den mehrere Tausend Zuschauer sehen wollten. Danach folgten die Kinder- und Schülerläufe über 1500 Meter und 2500 Meter mit ebenfalls starker Beteiligung.
Valentin vorn
Im Hauptlauf über zehn Kilometer wurde erbittert um die ersten Plätze sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gekämpft. Doch schon in der zweiten Runde hatte sich der aus Norden stammende David Valentin (LT HASPA Marathon Hamburg) einen Vorsprung erarbeitet, der aus Kenia stammende Abay Kidur Gebremekel (Regensburg) und Lennart Brandenburg (TSG 78 Heidelberg) folgten auf den nächsten Plätzen. Bei den Frauen gewann Galyna Hartichyn (LC Hanse Stuhr) vor Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) und Natalie Linde (Braunschweig).
„Das war heute schwierig, ich konnte das Tempo nicht so gut halten“, berichtete David Valentin nach dem Zieleinlauf. Mit 32:06 Minuten überquerte er rund 30 Sekunden vor der Konkurrenz den Zielstrich. „Es war sehr schwer, aber es macht mit Spaß mit den Jüngeren zu laufen“, war der Zweitplatzierte, der 42-jährige Abay Kidur Gebremekel (32:37) doch ziemlich aus der Puste. Zufrieden war auch Lennart Brandenburg (TSG 78 Heidelberg) mit seinem dritten Platz. Er besuchte seine in Emden lebende Mutter: „Es war schön, aber anstrengend. Ich war deutlich langsamer, als ich wollte, nur die ersten vier, fünf Kilometer war ich auf Kurs“.
Keine Siegesplätze gab es für Läuferinnen aus Ostfriesland. Eine einfache Lösung für ihren Sieg wusste Galyna Hartichyn vom LC Hansa Stuhr: „Man läuft sich warm, dann kommt man in den Rhythmus, und dann gewinnt man!“ Für sie wurden 41:19 Minuten gestoppt. „Anstrengend mit viel Wind in den Straßen und hoch und runter an den Brücken“, fand Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde, 2. 41:59) das Rennen. „Ich war zwar angeschlagen, aber ich wollte hier laufen“, setzte sie hinzu. „Die Stimmung war Bombe! Ich war zum ersten Mal dabei, mein Sohn ist auch mitgelaufen bei den zweieinhalb Kilometern. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei“, war die Drittplatzierte Natalie Linde aus Braunschweig (42:52) ganz begeistert vom Matjeslauf.
Den abschließenden Lauf über fünf Kilometer verfolgten wieder mehrere Tausend Zuschauer. Ein Jugendlicher war schneller als alle Erwachsenen. Timo Klein (MJB 14/15) vom TV Königswinter gewann das Rennen in 16:45 Minuten vor Doppelstarter Ingo Janssen (VW - Die GTX Piloten, 17:08) und Ingo Mudder (LG Kürbis).
Lob aus Königswinter
„Die Atmosphäre ist Wahnsinn, und das auf der ganzen Strecke, das hilft einem“, freute Klein sich nach seinem Sieg. Ingo Janssen fand es sehr anstrengend, er konnte auf den letzten Metern noch an Ingo Mudder (LG Kürbis, 17:10) vorbeiziehen. „Mir steckt noch eine Radtour an der Weser in den Knochen“, erzählte Mudder.
Im Frauenwettbewerb war Jana Kosic (Emder LG, 18:43) nicht zu schlagen. Sie war früher schon oft in Emden gelaufen und verband den Start beim Matjeslauf mit dem Besuch ihrer Eltern. Zweite wurde Verena Coordes (18:51). Sie lief im Team des TuS Weene im Wettbewerb in der Mannschaftswertung. „Das war ganz schön und kurzweilig“, fand sie. Zufrieden war auch Vanessa Busse, die in 19:42 Minuten Dritte wurde.
