Bremen - Zuletzt hat Maximilan Eggestein regelmäßig mit starken Leistungen auf dem Platz überzeugt. Am Dienstagabend gelang dem Mittelfeldstrategen beim 3:0-Sieg gegen Schalke 04 auch noch ein ganz persönliches Erfolgserlebnis: In der 80. Spielminute erzielte er sein erstes Bundesligator.
Sehen Sie hier die Multimedia-Reportage „Der lange Weg ins Weserstadion“ über den Werder-Nachwuchs
„Seitdem ich bei Werder bin und die Ostkurve kenne, habe ich immer davon geträumt, dort ein Tor zu schießen.“ Nicht nur weil in der Ostkurve die Werder-Fans am lautesten jubeln, sondern vor allem, weil die Reise des 20-Jährigen dort begonnen hat. Eggestein kam mit 14 Jahren zu Werder und wohnte viele Jahre im Internat in der Ostkurve des Weserstadions.
Wie er die Zeit dort erlebt hat, erzählt er im NWZ-Interview.
Doch nicht nur Maximilian Eggestein hat derzeit allen Grund zur Freunde, sondern auch die U17-Mannschaft der Grün-Weißen: Nach 22 Siegen in Serie und ohne Punktverlust sicherte sich das Team am vergangenen Wochenende – vier Spieltage vor Schluss – die Meisterschaft in der Juniorenbundesliga Nord/Nordost.
Die Mannschaft habe eine unglaubliche Konstanz und könne sehr variabel spielen, erklärte Marco Grote den Erfolg. „Das ist in dieser Altersklasse nicht selbstverständlich“, sagte der 44-Jährige, der die Jungs auf die Erfolgsspur gebracht hatte.
Bis zum 16. Spieltag hatte der ehemalige VfB-Oldenburg-Spieler die U17-Mannschaft trainiert, bevor er Werders U19 im Abstiegskampf übernahm. Schon vor der Winterpause erklärte Grote im ausführlichen NWZ-Interview das Erfolgsrezept der U17.
