MEHRENKAMP - MEHRENKAMP/KR - „Ohne unsere intakte Gemeinschaft wäre eine so gute Vereinsarbeit nicht möglich.“ Das betonte der Vorsitzende des SV Mehrenkamp, Günter Kleimann, bei der Begrüßung der Gäste des Sportlerballs in der Gaststätte Högemann-Krone in Ikenbrügge. Dank zollte der Vorsitzende dem Präsidenten des Vereins, Liborius Hogarz, der sich unermüdlich für den Sportlerball engagiert habe.
Die große Sportgemeinschaft feierte bei bester Stimmung bis in den frühen Morgen das professionell organisierte Fest. Zu Beginn der Feierlichkeiten stand wie in den Vorjahren wieder ein deftiges Kohlessen. Höhepunkt des Abends war die Wahl des Sportler des Jahres. Als Kleimann das Ergebnis präsentierte, jubelten insbesondere die Spieler des Altherrenteams. Zum Sportler des Jahres wurde Harald Dänekas ausgerufen, der nicht nur von den Mitspielern sondern von allen Festteilnehmer mit viel Beifall gefeiert wurde. Der Sportler des Jahres gehört seit 1974 als Spieler zum SV Mehrenkamp und ist ein Urgewächs des SVM. Seine Karriere begann er als Zehnjähriger in der E-Jugend. Er spielte in allen Jugendklassen und schaffte auf Anhieb den Sprung in die 1. Mannschaft, spielte aber auch in der 2. Herrenmannschaft sowie jetzt zum Abschluss seiner Fußballkarriere bei den Oldies. In seiner gesamten Fußballlaufbahn habe er als Verteidiger manchen Stürmer durch seinen großartigen, stets fairen
Einsatz verzweifeln lassen, so der Vorsitzende, der Dänekas als Vorbild auf dem Fußballplatz bezeichnete.
Dänekas habe sich nicht nur auf dem Fußballplatz engagiert, sondern auch bei Arbeitseinsätzen sowie auch schon als 3. Vorsitzender in der Vereinsführung. Heute gehöre er dem Vorstand des Altherrenteams als Kassenwart an, so Kleimann, als er den Ehrenteller in Zinn mit Widmung überreichte.
Der stellvertretende Vorsitzende Fritz Stallo hielt für Ehefrau Rita einen Blumenstrauß bereit und dankte für ihre Unterstützung. „Ohne Billigung der Ehefrau geht gar nichts“, so Stallo. Danach wurde zum Ehrentanz für den Sportler des Jahres mit Ehefrau Rita aufgespielt.
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die große Tombola. Es wurden mehrere Reisen verlost. Für vier Tage darf Georg Bahl in Begleitung nach Berlin fahren. Die Berlinfahrt wurde von MdB Manfred Carstens gesponsert. Beim „Kaffeebohnenraten” hatte Heinz Bischof Glück, er konnte eine große Torte mit nach Hause nehmen.
