Hundsmühlen - Glück im Unglück für die Bezirksoberliga-Tischtennisspieler des Hundsmühler TV: Der Traum von der vorzeitigen Meisterschaft platzte zwar nach einer 7:9-Niederlage bei SW Oldenburg III und dem 8:8 zu Hause gegen den FC Rastede. Dass aber am Sonntag SW Oldenburg völlig überraschend gegen Kellerkind TTC Remels mit 7:9 verlor, spielte Hundsmühlen wieder in die Karten. Mit 25:7 Punkten ist der HTV weiter Tabellenführer. MTV Jever III (23:9) und SWO III (21:9) liegen dahinter. Für den Titel und den Sprung in die Landesliga genügt dem Spitzenreiter ein Sieg aus den beiden letzten Spielen gegen die Schlusslichter TSG Westerstede und TTC Wiesmoor.

Schwarz-Weiß Oldenburg III - Hundsmühler TV 9:7. Das Topspiel bot den Zuschauern jede Menge Unterhaltung. Aus Sicht der Gäste, die mit Marco van Lengen als Ersatzspieler für Günther Grunz aufliefen, verlief die Partie dramatisch: Nach einer 7:5-Führung brachen alle Dämme. Als André Meyer und Heiko Herrmann das Schlussdoppel mit 11:9, 6:11, 9:11 und 6:11 gegen Heinrich Enneking und Heye Koepke abgaben, war der Frust im HTV-Lager dementsprechend groß.

Hundsmühler TV - FC Rastede 8:8. Auch gegen die Ammerländer musste der HTV über die volle Distanz gehen. Und auch das Ende verlief ähnlich wie zuvor: Mit 8:4 lagen die Hausherren gegen den Tabellenvierten vorn und hatten den Sieg direkt vor Augen. Doch plötzlich zog erneut jemand den Stecker, und Rastede freute sich über einen überraschenden Punktgewinn. Hundsmühlen musste mit Christoph Lindemann und Günther Grunz gleich zwei Stammkräfte ersetzen.