MENNHAUSEN - Dauerregen und Wind bis Stärke neun machten den Aktiven beim Cup der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft auf der Anlage des Golfclubs Wilhelmshaven-Friesland zu schaffen. Bei den Bedingungen hielten von ursprünglich 91 gemeldeten und letztlich 69 angetretenen Teilnehmern immerhin 48 bis zur letzten Bahn durch.
Das war auch für geübte Golfer an der an der Nordseeküste der Ausnahmefall, meinte Spielführer Thomas Oldermann und fügte hinzu: Der Regen kam nicht von oben, sondern waagerecht aus Süd-West. Bis auf wenige Ausnahmen wurden dementsprechend nach dem Wettkampf auch desolate Ergebnisse auf den Scorekarten bei der Spielführung abgeliefert. Kurzerhand wurde der Wettkampf durch Oldermann in Absprache mit den Sponsoren als nicht vorgabewirksam erklärt. Somit wurden alle Teilnehmer in ihrem persönlichen Handicap nicht heraufgestuft. Der erste Lichtblick an diesem Tag, meinte Oldermann.
Golf sei halt eine Sportart, bei der klischeehaft nicht nur ,ältere Herren mit einem Hackenporsche und Sonnenschein über den Rasen wandeln, erklärte der Spielführer. Golf sei eine Sportart, die höchste Anspannung und Konzentration erfordert und bei jedem Wetter gespielt wird. Die Anerkennung bei dem ausgetragenen Turnier gilt allen Beteiligten, die die volle Runde durchgehalten haben, so Oldermann.
Bei der anschließenden Siegerehrung dankte Gerhard Redies als Präsident des Golfclubs allen anwesenden Aktiven für ihre Teilnahme sowie Heiner Holzhausen von der WHV als Mitgastgeber der Sponsorengruppe DBH, BLG, Bugsier Reederei, DHL und der Eckelmann Umweltholding für das Arrangement. Bei der Ehrung konnte Oldermann neben den erspielten Punkten auch noch vier ausgelobte Sonderpreise verkünden: Nearest to the Pin lagen Dr. Angelika Souchon und Tim Schmidt, den Longest Drive schlugen Jutta Schuth und Marc Kluge.
