Gehlenberg - Die Ortsgruppe Gehlenberg des Internationalen Rasse-Jagd-Gebrauchshundeverbands (IRJGV) war Ausrichter des Agility-Cup- Turnieres für den norddeutschen Raum. Auf dem Übungsplatz an der Straße „Hinterberg“ in Gehlenberg konnten zahlreiche Besucher bestaunen, wie Mensch und Hund einen Hindernisparcours absolvierten.

90 Meldungen – davon 63 Maxis (Hunde ab 43 Zentimeter Schulterhöhe) und 27 Minis – konnte der Verein verzeichnen. Die Hundeführer mit ihren Vierbeinern kamen aus ganz Norddeutschland.

Auf dem Turnier konnten sich die Teams für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, die am 4. Oktober in Waldstetten (Baden Württemberg) stattfindet, qualifizieren. Aus dem Norden der Republik sind 36 Startplätze für Maxis und 18 für Minis reserviert.

Agility ist ein Parcourslauf, bei dem das Team seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen muss. Es bewältigt einen Hindernisparcours, ähnlich wie beim Springreiten. Hindernisse sind Tunnel, Slalom, Wippe, Laufsteg, Steilwand, Hürden, Reifen, Cavalettis und Weitsprung.

Der Gehlenberger IRGJV-Vorsitzende Arnold Caspers aus Friesoythe begrüßte alle Teilnehmer. Mit Helfern der Ortsgruppe kümmerte er sich um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Am ersten Turniertag fanden Vorprüfungen der Kategorie A 1 statt. Am zweiten Tag ging es sprichwörtlich um die Wurst. Denn das Bestehen der Prüfung A 2 ist Vorbedingung für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Richterin war Beate Müller aus Grefrath, die Auswertung übernahm Caspers. Alle Teilnehmer erhielten am Ende Teilnahmeurkunden und Plaketten. Die ersten fünf Platzierungen bei den Minis und den Maxis wurden von Arnold Caspers und Beate Müller mit Pokalen und Urkunden ausgezeichnet (siehe Info-Kasten).