MEPPEN - MEPPEN/TJA/HB - Zwar steigerten sich Oldenburgs Schwimmer mit vier Einzel- und zwei Staffeltiteln bei den Bezirksmeisterschaften im Sprint (über die 50-m-Strecken sowie 100 m Lagen) gegenüber dem Vorjahr, als lediglich vier Meisterschaften erkämpft wurden. Überzeugen jedoch konnten sie nicht.
Bei den Frauen erkämpfte sich lediglich Janin Kaper vom Oldenburger SV über 100 m Lagen in 1:09,68 Min. die Bronzemedaille. Derweil profitierte die Männermannschaft in den beiden Goldstaffeln über 4 x 50 m Freistil und Lagen jeweils von der Disqualifikation der TSG 07 Burg-Gretesch wegen Frühstarts. „Mit Blick auf den ersten Durchgang der deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der 2. Bundesliga am 15. Oktober im Olantis Huntebad werden wir uns noch erheblich steigern müssen, um das Vorjahresergebnis halten zu können“, blickt Trainerin Beate Schroeder auf den ersten Höhepunkt der noch jungen Schwimmsaison.
Mit zwei Einzelmeisterschaften war Ole Harms der erfolgreichste Oldenburger. Der OSVer siegte über 50 m Freistil in 0:24,29 Min. sowie 50 m Rücken in 0:28,08 Min. und musste sich über 50 m Schmetterling in 0:27,06 Min. nur um 3/100 Sekunden geschlagen geben. Er gewann Silber. Tammo Schroeder vom Polizei SV siegte überzeugend mit einer Sekunde Vorsprung über 50 m Brust in 0:31,61 Minuten. Zudem holte er über 100 m Lagen hinter seinem Vereinskameraden Jan David Schepers, der als Erster in 1:01,44 Min. anschlug, in 1:01,84 Min. die Silbermedaille. Schepers erkämpfte sich zudem noch die Bronzemedaille über 50 m Rücken in 0:29,09 Minuten. Christina Kynaß vom PSV wurde Dritter über 50 m Schmetterling.
In der Besetzung Ole Harms, Tammo Schroeder, Jan David Schepers und Torben Pehlke gewann die SG Weser-Ems/Oldenburg jeweils die Goldmedaille in der 4 x 50 m Lagen- und Freistilstaffel. Unterdessen gewannen die Frauenmannschaften in diesen Disziplinen mit Darja Elster bzw. Sina Butke, Jennifer Schulte, Janin Kaper und Svea Schroeder jeweils die Bronzemedaille. Pech hatte die Langstreckenspezialistin Svea Schroeder, die auf den ungewohnten und ungeliebten Sprintstrecken über 50 m Rücken und Schmetterling jeweils „nur“ den vierten Rang belegte.
