Metjendorf - Beim Hoppmann-Cup des TV Metjendorf am Samstag waren alle zufrieden. Die Verantwortlichen freuten sich über weit mehr als 200 Fußballfans. Diese wiederum freuten sich über das Wunschfinale zwischen den beiden Oldenburger Regionalligisten VfB und VfL. Der VfB gewann nach zwei mal 25 Minuten das sehr intensive Endspiel durch ein Tor von Kifuta Kiala Makangu (30. Minute). „Beide Mannschaften haben sehr engagiert gespielt, am Ende haben wir verdient gewonnen“, meinte VfB-Trainer Stephan Ehlers.
Der VfL Oldenburg war durch ein 2:0 gegen die U 23 des niederländischen Erstligisten FC Groningen ins Finale eingezogen. Der VfB Oldenburg hatte im Eröffnungsspiel den in der 1. Kreisklasse spielenden Gastgeber 10:1 besiegt. „Gegen den VfB konnten wir zehn Minuten lang mithalten. Wir hätten sogar 1:0 in Führung gehen können“ , meinte Metjendorfs Co-Trainer Patrick Köhntke: „Nach dem 1:0 des VfB nahm die Partie aber seinen erwarteten Verlauf. Immerhin hat Lars Deharde mit dem 1:2 ein schönes Tor geschossen, das gelingt gegen einen Regionalligisten auch nicht oft“.
Auch im Spiel um Platz drei wurde die Metjendorfer Abwehr von den Angreifern der U 23 des FC Groningen kräftig durcheinandergewirbelt, am Ende stand es 9:0 für die Niederländer. „Die haben gegen uns losgelegt wie die Feuerwehr, schon nach den ersten 25 Minuten stand es 7:0 für Groningen. Nach der Pause haben sie dann das Tempo herausgenommen“, sagte Köhntke, der für TVM-Trainer Darius Mandok an der Seitenlinie stand. „Es war ein sehr schönes und faires Turnier“, bilanzierte Köhntke.
