Emstek/Löningen - Jetzt gilt es: Die Fußball-Bezirksligisten VfL Löningen und SV Emstek stehen unter Zugzwang. Der Vorletzte aus Löningen spielt am Sonntag, 13 Uhr, in Steinfeld. Eine Stunde später erwartet der SV Emstek den SV Holdorf.
Falke Steinfeld - VfL Löningen. Lange Zeit hatten die VfL-Verantwortlichen nach einem Co-Trainer gesucht. Vergebens. Doch seit dem Heimspiel gegen GW Mühlen (1:3) hat sich das Problem erledigt. Matthias Risse – bis Anfang September noch selbst Chefcoach in Löningen – steht nun Trainer Dieter Ostermann zur Seite (die NWZ berichtete). Dieser ist heilfroh über die Verstärkung. „Ich hatte mir immer einen Kenner des Vereins an meiner Seite gewünscht. Eine bessere Variante hätte es meiner Meinung nach nicht geben können“, freut sich Ostermann. Eine Hierarchie zwischen den beiden wird es nicht geben. „Wir arbeiten als Gespann und tauschen uns intensiv aus“, sagt Ostermann.
Die Löninger treffen auf geschwächte Falken. Florian Macke fällt wegen eines Bänderrisses aus. Auch Andre Wübbelmann kann nicht eingreifen. Der Verteidiger sah im Spiel gegen Essen Rot.
SV Emstek - SV Holdorf. Trotz einer eklatant schwachen Chancenverwertung war die Leistung des SV Emstek im Heimspiel gegen den Aufsteiger SV Bevern (0:1) gar nicht so schlecht. Schließlich spielte er keineswegs wie ein Kellerkind, sondern war sogar die bessere Mannschaft.
Aber nun müssen Siege her: Sollte bei den abstiegsgefährdeten Clubs VfL Löningen und BW Lüsche der Knoten platzen, würde dies den SVE in die Bredouille bringen. „Wir müssen uns jetzt auf den Abstiegskampf einstellen“, spricht Emsteks Trainer Torsten Meyer Klartext.
Obwohl es nicht rund läuft, gebe es für seine Spieler keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Die Saison sei schließlich noch lang. Die nächsten drei Spiele finden aber ohne Sebastian Sander statt, der rotgesperrt ist.
