Lemwerder - Mit 15 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken und auf den ersten zehn Kilometern angefeuert von seinem Onkel Marc Lekat auf dem Fahrrad, ist Mirko Lekat pünktlich zu seiner zweimonatigen Inlinertour kreuz und quer durch Deutschland gestartet. Freunde, Familie und Nachbarn hatten sich vor seinem Elternhaus in Altenesch eingefunden, um Abschied zu nehmen oder den 22-Jährigen die ersten Meter seiner geplanten rund 2700 Kilometer langen Strecke zu begleiten.

„Ich will gar nicht wissen, wie er beispielsweise über die Kasseler Berge kommt“, blendete Mutter Sabine Lekat ihre Sorgen aus. Froh war sie immerhin darüber, dass Mirko nach einem Trainingsunfall vor wenigen Tagen nun doch Knie- und Handschützer tragen wird. Ein Helm, auf dem eine Kamera den Reiseverlauf dokumentiert, war dagegen von Anfang an geplant.

Seine Freundin Sophia gehörte beim Start zum Begleitteam. Aufgrund ihres Studiums kann sie Mirko nicht begleiten. Auch Vater Olaf Lekat, der oft auf Geschäftsreisen ist, hat den Plan seines Sohnes gleich in den Terminkalender eingetragen – in der Hoffnung, dass sich ihre Wege kreuzen.

Nach der ersten Station bei DJ-Kollege DJ Seeek in Rodenkirchen, ging es am Montag zunächst für einen Arztbesuch zurück nach Brake.

Mit einem „Ich bin dann mal weg“ startete Mirko Lekat unter Applaus und motivierenden Zurufen seiner „Fans“ in sein großes Abenteuer (die NWZ  berichtete). Über Internet informiere er sich, ob die anvisierte Strecke inlinertauglich sei. Andernfalls werde die Route halt etwas verlegt, sagte Mirko Lekat.

Die Heimkehr ist für den 29. Juni geplant. Bilder seiner Tour stellt Mirko ins Internet.