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NWZonline.de Sport

Bei Tempo 200 in Vorderrad-Bremse gegriffen

10.09.2018

Misano Beim Moto2-Lauf der Motorrad-WM-Serie im italienischen Misano hat es einen Skandal gegeben. Der Italiener Romano Fenati brachte seinen Landsmann Stefano Manzi am Sonntag beim Großen Preis von San Marino in Lebensgefahr, als er bei einem Duell auf der Gegengeraden in dessen Vorderradbremse griff. Das passierte bei einer Geschwindigkeit von rund 200 Kilometern pro Stunde.

Fenati wurde daraufhin mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen geholt. Die Rennleitung stufte den Fall als „verantwortungslose Fahrweise“ ein. Fenati wurde im Anschluss für zwei Rennen gesperrt.

Fenatis Verbleib im italienischen Marinelli-Snipers-Team ist indes ungewiss. Bereits vor zwei Jahren hatte der 22-Jährige für Schlagzeilen gesorgt, als er während des Rennens in Spielberg (Österreich) von Valentino Rossi aus dem Moto3-Team geworfen wurde. Insider berichteten damals, dass es innerhalb des Teams zu Handgreiflichkeiten gekommen sei.

Der deutsche Motorradfahrer Marcel Schrötter ist bei dem Lauf in Misano indes Dritter geworden. Dem 25-jährigen Bayern gelang am Sonntag der erste Podiumsplatz in der Weltmeisterschaft. Das Rennen gewann der Italiener Francesco Bagnaia. Auf Platz zwei kam der Portugiese Miguel Oliveira ins Ziel. Schrötter versuchte in der letzten Runde, an Oliveira vorbeizuziehen, musste sich aber geschlagen geben.

Mit dem Sieg beim Heimrennen baute Bagnaia die WM-Führung aus. Schrötter festigte seine Position und reist als WM-Siebter in zwei Wochen zum Grand Prix nach Aragon/Spanien.

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