Wildeshausen - Das 2013 erklärte Ziel, dieses Jahr 200 Tiere in der Ausstellung des Rassekaninchenzuchtvereins I 102 in den Räumlichkeiten des Autohauses Wilke in Wildeshausen den Gästen präsentieren zu können, blieb leider nur ein Wunsch. „Krankheitsbedingte Ausfälle bei den Zuchten lassen uns nur 150 Tiere zeigen“, schränkte Vereinsvorsitzender Kurt Oltmanns in seiner Begrüßung am Sonnabend ein.
Dennoch brauchte sich die Kulisse wie in den Vorjahren nicht zu verstecken. Mit der stellvertretenden Landrätin Christel Zießler, dem künftigen Bürgermeister Jens Kuraschinski und dem Zuchtwart des Kreisverbandes-Nord, Klaus Martens, eröffnete Oltmanns die Schau in einem ansprechenden Rahmen.
Zießler hob die Bedeutung der vielen Ehrenamtlichen und des immer wieder gut gewählten Ausstellungsstandortes hervor. Martens betonte, dass nicht die Massen an Ausstellungstieren zu sehen seien, dafür aber eine bunte und qualitativ hohe Mischung aus allen Rassen. „Es wird nicht leichter in der Rassekaninchenzucht. Noch haben wir im Kreis 25 Vereine, aber die werden in den nächsten Jahren noch weniger werden“, bedauerte er im Gespräch.
Gesamtsieger und damit Träger des Stadtehrenpreises wurde Oltmanns selber. Er präsentierte die sechs besten Tiere „Helle Großsilber“ mit 578 Punkten. Aber sein Name tauchte noch öfter in der Siegerliste auf. Er errang auch den Vereinsmeistertitel (Helle Großsilberg) mit 385 Punkten. Gleichzeitig wurde er mit seinen Deutsch Großsilber Schwarz Vize-Vereinsmeister (384 Punkte). Zudem gewann er den Ergo-Pokal.
Das beste Jungtier der Schau stellte Bernd Wellmann „Deilenaar“ aus. Helmut Langfermann freute sich über das beste Tier der Schau (Mecklenburger Schnecke schwarz-weiß). Den Landesverbandsehrenpreis erhielt der Stall H. und J. Marischen, Josef Hammersen und Kurt Oltmanns. Der Kreisverbandsehrenpreis ging an Werner Weete, Jule Bödecker und Kurt Oltmanns. Die beste Zuchtgruppe der Gastaussteller stellte der Stall Marischen (Blaue Wiener). Jule Bödecker zeigte die beste Zuchtgruppe der Jugend.
