Kreyenbrück - Das Miteinander wurde im vergangenen Jahr im DSC Oldenburg besonders groß geschrieben. „Wir konnten aufgrund der engagierten Mithilfe vieler unserer Mitglieder den Verein erneut durch ein gutes Jahr führen und neben dem sportlichen und finanziellen Geschehen auch einen erweiterten sozialen Treffpunkt schaffen, der sich bereits etabliert hat“, fasste der 1. Vorsitzende Wolfgang Theiß in der Hauptversammlung zusammen.
Umbau beendet
Nach den abgeschlossenen Umbauarbeiten am Vereinsheim (Klingenbergstraße 60) habe sich der Vorstand verstärkt und gut gerüstet seinen Aufgaben gestellt, so Theiß. Vor allem die neu beschlossenen Sportförderrichtlinien der Stadt Oldenburg sorgten für viel Arbeit und Gesprächsbedarf sowohl in den Vorstandssitzungen als auch bei diversen Veranstaltungen außerhalb des Vereins.
Der Vorsitzende sieht hier auch für die Zukunft noch viel Arbeit auf den Verein zukommen und fand für die Versammlung deutliche Worte, dass besonders der finanzielle Aspekt der neu geschaffenen Richtlinien beobachtet und gegebenenfalls von Seiten des Vorstandes reagiert werden muss. Wie berichtet, sind die neuen Sportförderrichtlinien seit Jahresbeginn in Kraft. Wesentliche Eckpunkte der neuen Richtlinien: höhere Gebühren für die Nutzung städtischer Sportstätten bei gleichzeitiger Verkürzung der Übungseinheiten (von 60 auf 45 Minuten).
Die einzelnen Abteilungen konnten laut dem DSC-Vorsitzenden größtenteils ihre sportlichen Ziele verwirklichen. Für die Tischtennisabteilung werden Spieler für den Jugend- und Seniorenbereich gesucht, auch in der Handball- und Leichtathletikabteilung werden versierte Trainer und Übungsleiter benötigt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Vereinsarbeit ist laut Theiß das Angebot des Bundesfreiwilligendienstes (BFD, ehemals Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), mit dem in den vergangenen Jahren ausschließlich gute Erfahrungen gemacht wurden. Svenja Hoffmann und Marvin Scholz aus der eigenen Handballabteilung hätten durch ihren Arbeitseinsatz den Verein in vielfältiger Weise unterstützt, lobte der Vorsitzende. Eine neue BFD-Stelle werde noch in diesem Sommer vergeben.
Für den Stadtteil
Auch für die Zukunft sieht sich der DSC Oldenburg gut gerüstet: Mit konstant über 900 Mitgliedern konzentriert sich der Verein weiterhin auf seinen Stadtteil Kreyenbrück und insbesondere auf die Kinder- und Jugendarbeit. „Nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen und der Stadt Oldenburg schaffte den Grundstock für die gezielte Nachwuchsförderung in allen Abteilungen des Vereins“, betonte Wolfgang Theiß, „diese ist weiterhin eine Priorität im DSC Oldenburg und wird den Verein auch in Zukunft vor große Aufgaben stellen.“
Besonders dankte der Vorstand den treuen Vereinsmitgliedern. Geehrt wurden Jens Grube (für 50 Jahre), Thomas Kutzky (für 40 Jahre), John Stock, Bernhard Reinig, Margarete Reinig, Peter Helmut Reinig und Ute Bieshoevel (alle für 25 Jahre). Norbert Geisler erhielt für seine lange Tätigkeit im Verein eine Ehrennadel. Für ihre lange Tätigkeit als Vorsitzende, Abteilungsleiterin Breitensport und Übungsleiterin wurde Maria Bollerslev mit dem Kronerpreis (DSC-Ehrenträgerpreis) ausgezeichnet. Der DSC würdigt damit ihr mit großer Leidenschaft ausgeübtes ehrenamtliches Engagement.
Die Stabilität im Vorstand wurde durch die Wiederwahl des 2. Vorsitzenden Jost Wollstein und des Kassenwartes Andreas Hoffmann für jeweils weitere zwei Jahre gewährleistet, nachdem die Kassenprüfung dem Kassenwart eine ordnungsgemäße Führung bescheinigte.
