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NWZonline.de Sport

Doping-Skandal: Russland wehrt sich gegen Olympia-Sperre

20.12.2019

Moskau Von Einsicht und Anerkennung der Schuld keine Spur: Russland legt Einspruch gegen die von der Welt-Anti-Doping-Agentur verhängte Sperre für Olympische Spiele und Weltmeisterschaften bis 2023 ein. Dies entschied der Aufsichtsrat der Anti-Doping-Agentur Rusada am Donnerstag. „Der Ball liegt jetzt im Feld der Wada. Wir werden das auf dem rechtlichen Feld klären“, sagte der Leiter des Gremiums, Alexander Iljew, in Moskau. Binnen 15 Tagen soll die Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingereicht werden.

Kremlchef Wladimir Putin hatte die harten Wada-Sanktionen gegen Russland erneut als „ungerecht“ zurückgewiesen. Das Land werde für ein und denselben Verstoß mehrfach bestraft, kritisierte er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Moskau. „Es ist nicht nur unfair, sondern entspricht auch nicht dem gesunden Menschenverstand und dem Gesetz“, betonte der Präsident: „Jede Bestrafung sollte individuell sein.“ Die Mehrheit der Sportler in Russland sei sauber. Russland werde deshalb alles dafür tun, damit seine Sportler bei den Olympischen Spielen unter ihrer nationalen Flagge antreten könnten.

Dass der Sportgerichtshof den Protest abweisen wird, davon ist Jonathan Taylor überzeugt. „Erwarte ich, dass die Entscheidung des CAS sich von der der Wada-Exekutive unterscheidet?“, lautete die rhetorische Frage des Leiters der unabhängigen Prüfkommission, die die Strafen empfohlen hatte. Antwort: „Nein, das tue ich nicht.“

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Auch Juri Ganus, der Leiter der Rusada und starker Kritiker des russischen Sportsystems und der Politiker, sieht pikanterweise ebenfalls keine Chance auf einen Sieg beim CAS. Der Grund: Russland hat die im April 2018 in Kraft gesetzten neugefassten internationalen Standards mit den verschärften Sanktionsmöglichkeiten auch gebilligt.

Das Wada-Exekutivkomitee hatte am 9. Dezember in Lausanne als Konsequenz auf die Manipulation von Dopingdaten aus dem Moskauer Analyselabor beschlossen, Russland für vier Jahre auszuschließen. Demnach dürfen russische Sportler nur als neutrale Athleten ohne Nationalflagge an Olympia, WM und größeren Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem darf Russland bis 2023 weder Gastgeber sein, noch sich für eine Ausrichtung großer Wettkämpfe bewerben.

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