MOSLESFEHN - Bei den Faustball-Zweitligaspielen der drei Landkreismannschaften am vergangenen Wochenende gab es viel Licht und Schatten:

Mit einem Sieg und einer Niederlage am Sonnabend in Leichlingen hat der TV GH Brettorf II sein gestecktes Ziel erreicht. Gegen die Heimmannschaft, den Leichlinger TV, musste die Landkreismannschaft lediglich den zweiten Satz abgeben (14:15; 12:10; 10:12; 5:11). Im zweiten Spiel gegen den Siebtplatzierten aus Leverkusen konnten die Brettorfer jedoch nur die ersten beiden Sätze für sich entscheiden (11:6; 15:14; 8:11; 10:12; 5:11).

Die Moslesfehner Zweitligaherren spielten gewohnt souverän und ließen bei ihren Spielen am Sonnabend auf heimischer Anlage nichts anbrennen. Bei strömendem Regen hatten die Moslesfehner gegen den zweitplatzierten MTV Diepenau in den ersten zwei Sätzen ein leichtes Spiel (11:7; 11:5). „Der Gegner kam zunächst nicht mit dem Wetter klar“, erklärte der Moslesfehner Markus Hinrichs nach dem Spiel. Das änderte sich jedoch offenbar im dritten Satz, der mit 6:11 an den MTV ging – „Diepenau hat plötzlich aufgespielt, wir waren außerdem zu fahrig“, gab Hinrichs zu. Im letzten Satz habe sich seine Mannschaft jedoch zurück ins Spiel gekämpft und schlussendlich gewonnen (15:14). Das zweite Spiel gegen den drittplatzierten TSV Essel gewann der Tabellenführer aus Moslesfehn dann umso klarer in drei Sätzen (11:5; 11:4; 11:3). Am nächsten Wochenende sei sein Team jedoch schon mit einem Sieg zufrieden – „viele unserer Spieler sind abwesend, außerdem hat sich

Volker Schütte einen Kapselriss zugezogen“, so Hinrichs.

Weniger erfolgreich waren die Begegnungen der weiblichen Zweitligamannschaften der Moslesfehner am Sonntag in Leverkusen. Die ersten beiden Sätze des Spieltags konnten die Faustballerinnen gegen die Heimmannschaft TSV Bayer 04 Leverkusen noch für sich entscheiden. Im Folgenden jedoch hatte das Team keine Chance mehr, verlor die nächsten drei Sätze gegen Leverkusen (11:4; 11:8; 11:9) und auch das zweite Spiel gegen den Tabellenspitzenreiter MTSV Selsingen deutlich (5:11; 4:11; 5:11). Die Moslesfehnerinnen stehen damit auf dem achten Platz und kämpfen gegen den Abstieg.