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NWZonline.de Sport

Dan Martin gewinnt erste Bergankunft

13.07.2018

Mûr-De-Bretagne Chris Froome ist noch nicht der Herrscher der 105. Tour de France: Der umstrittene Titelverteidiger hat bei der ersten „Mini-Bergankunft“ leicht geschwächelt und beim Sieg des Iren Dan Martin an der berüchtigten Mûr-de-Bretagne auf den letzten Metern abreißen lassen. Sky-Kapitän Froome konnte nach 181 Kilometern im entscheidenden Moment nicht mehr folgen und kam mit acht Sekunden Rückstand auf Platz 18 – dennoch war es für ihn ein Teilerfolg. Denn Froomes Rivalen Tom Dumoulin und Romain Bardet verloren nach Defekten kurz vor Schluss deutlich mehr Zeit.

Martin (UAE Emirates) setzte sich im schier endlosen Bergaufsprint mit einer Sekunde Vorsprung auf den Franzosen Pierre Latour (AG2R) durch, Dritter wurde Movistar-Veteran Alejandro Valverde mit drei Sekunden Rückstand. Olympiasieger Greg Van Avermaet (Belgien/BMC) verteidigte das Gelbe Trikot erfolgreich. Für Vortagessieger Peter Sagan (Slowakei/Bora-hansgrohe) war das Finale am Donnerstag ein wenig zu schwierig, der Weltmeister wurde Achter.

Empfindliche Rückschläge kassierten Dumoulin und Bardet, die beide kurz vor dem letzten Anstieg vom Rad mussten. Dumoulin, niederländischer Kapitän des deutschen Sunweb-Teams, schaffte nicht mehr den Anschluss an die Spitzengruppe und verlor 53 Sekunden auf Martin, 45 auf Froome. Die große französische Hoffnung Bardet (AG2R) erreichte das Ziel mit 31 Sekunden Rückstand, verlor somit 23 auf Froome.

Die deutschen Profis hatten wie am Vortag nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. Die Sprinter Marcel Kittel (Arnstadt/Katusha-Alpecin) und André Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) waren schon frühzeitig zurückgefallen, auch John Degenkolb (Gera/Trek-Segafredo) kam weit abgeschlagen ins Ziel.

Nach zwei harten Tagen auf den Hinterbänken des Feldes winkt den Sprintspezialisten Kittel und Greipel am Freitag wieder ein erfreulicherer Arbeitstag. Nach den 231 Kilometern der längsten Tour-Etappe 2018 zwischen Fougeres und Chartres ist ein Massenspurt sehr wahrscheinlich – vor der ersten Kletterpartie in den Alpen am kommenden Dienstag dürfte es für die Sprinter die vorletzte Chance sein.

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